Schollbrunn

Neuer Standort für Hofladen in Schollbrunn

Der Bio-Hofladen in Schollbrunn soll in einem umgebauten Scheunengebäude nicht unweit des bisherigen Standorts in der Spessartstraße fortgeführt werden. Der Bauantrag, dem der Gemeinderat Schollbrunn am Mittwoch einstimmig zustimmte, sieht zudem die Einrichtung einer Wohnung im Dachgeschoss des Gebäudes sowie ein Gäste-WC und eine Pelletheizung mit Lager im Nebengebäude vor.

In der Sache "Hofladen Pfenning" stimmte der Gemeinderat zudem für einen Antrag auf Erweiterung des Fördergebiets einer Dorferneuerung zur Förderung von Kleinstunternehmen der Grundversorgung. Somit kann das Projekt nun im Rahmen des Dorferneuerungsprogrammes des Amtes für ländliche Entwicklung von einer Förderung von rund 35 Prozent der Nettobaukosten profitieren.

Ebenfalls ohne Gegenstimmen angenommen wurde ein Bauantrag zur Aufstockung eines Wohnhauses in der Lindenstraße sowie die Wohnraumaufstockung auf einer Bestandsgarage im Wiesweg.

Unmut über Hundebesitzer

Vertagt wurde hingegen eine Entscheidung über die Sanierung der Verbindungsstraße Rohrbrunner Straße zur Bodenwiesenstraße. Über einen Beschlussvorschlag, welcher eine Bepflasterung in der Art eines Gehweges nahelegte, wurde am 10. Februar nicht abgestimmt. Stattdessen wollen die Gemeinderäte das Gebiet zunächst begehen. Vor allem wurde die Frage aufgeworfen, ob es sich bei der Verbindungsstraße um einen Gehweg handelt oder vielmehr um eine Straße, welche insbesondere von Anliegern auch mit Autos befahren wird.

Schon viel Unmut hat sich Thea Kohlroß über nicht verantwortungsbewusste Hundebesitzer anhören müssen. Unerfreulich seien Berichte über leinenlose, teilweise aggressive Hunde sowie nicht weggeräumte Hinterlassenschaften von Hunden, so die Bürgermeisterin. In Zukunft möchte die Gemeinde es nicht nur bei Appellen beispielsweise im Mitteilungsblatt belassen, sondern die Hundehalter gezielt einzeln anschreiben, um auf diese ordnungsrechtlich relevanten Missstände hinzuweisen.

Winterdienst gelobt

In der freien Aussprache brachte Gemeinderat Jürgen Geis noch das Thema Winterdienst auf die Tagesordnung. Gerade in diesem Jahr hätte es viele Bürgerbeschwerden, beispielsweise über zugeschobene Autos am Straßenrand gegeben. Geis stärkte dem Winterdienst aber den Rücken: "Man müsse weit fahren, um so einen Winterdienst wie in Schollbrunn zu finden" und die drei Gemeindearbeiter verrichten eine "lobenswerte Arbeit", so der Gemeinderat. Insbesondere der Umstand, dass Gemeindearbeiter von Bürgern in dieser Angelegenheit mitunter auf ihren privaten Nummern angerufen werden, sei respektlos. Unverständlich sei hingegen vielmehr, dass Autos sehr häufig am Straßenrand geparkt werden und nicht auf den oftmals vorhandenen privaten Stellplätzen.

Gegen Ende des öffentlichen Teils der Sitzung informierte Bürgermeisterin Kohlroß angesichts der beginnenden Impfkampagne gegen das Coronavirus darüber, dass sich alleinstehende Senioren, die keinen Fahrdienst mobilisieren können, sich in dieser Sache jederzeit bei ihr oder der Seniorenbeauftragten Christel Pfenning melden können.

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie den Newsletter für die Region Main-Spessart und erhalten Sie zweimal in der Woche die wichtigsten Nachrichten aus Ihrer Region per E-Mail.
Weitere Artikel
Themen & Autoren
Schollbrunn
Bauanträge
Bürger
Dorferneuerung
Gebäude
Grundversorgung
Hundehalter
Ländliche Entwicklung
Senioren
Stadträte und Gemeinderäte
Thea Kohlroß
Öffentlichkeit
Lädt

Damit Sie Schlagwörter zu "Meine Themen" hinzufügen können, müssen Sie sich anmelden.

Anmelden

Das folgende Schlagwort zu „Meine Themen“ hinzufügen:

Sie haben bereits
/ 15 Themen gewählt

bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits.

entfernen

Um "Meine Themen" nutzen zu können müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen

zustimmen
Kommentare (0)
Aktuellste Älteste Top

Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!