Würzburg

Neues Gutachten: Steinewerfer muss in der Psychiatrie bleiben

Das Würzburger Landgericht hat für einen 32-Jährigen die dauerhafte Unterbringung in der Psychiatrie bestätigt. Warum dieser Fall nun ein zweites Mal verhandelt wurde.
Ein 32-Jähriger hatte einen Gullydeckel und Steine von einer Brücke auf die Straße geworfen. Nachdem der Bundesgerichtshof das erste Urteil aufgehoben hatte, bestätigte das Würzburger Landgericht mit einem neuen Gutachten die dauerhafte Unterbringung in der Psychiatrie.
Foto: Roland Pleier | Ein 32-Jähriger hatte einen Gullydeckel und Steine von einer Brücke auf die Straße geworfen. Nachdem der Bundesgerichtshof das erste Urteil aufgehoben hatte, bestätigte das Würzburger Landgericht mit einem neuen Gutachten die dauerhafte Unterbringung in der Psychiatrie.

Wegen pa­ra­no­i­der Schi­zo­ph­re­nie mit Halluzinationen und Wahnvorstellungen muss ein heute 32-Jähriger in der Psychiatrie bleiben. Im Wahn hatte er Ende März 2019 in Veitshöchheim von einer Brücke einen Gullydeckel und Steine auf die Bundesstraße geworfen. Für den "gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr", bei dem niemand körperlich verletzt wurde, aber der Sohn eines geschädigten Autofahrers noch längere Zeit verängstigt war, musste der 32-Jährige sich im November 2019 vor Gericht verantworten.

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