Marktheidenfeld

Noch kein neuer Projektsteuerer für Schulen in Gemünden

Neues Büro gesucht für Begleitung der Sanierung und Erweiterung des Friedrich-List-Gymnasiums und der staatlichen Realschule. Der Kreisbauausschuss vertagte den Tagesordnungspunkt.
Die Baustelle Friedrich-List-Gymnasium Gemünden.
Foto: Tina Starck | Die Baustelle Friedrich-List-Gymnasium Gemünden.

Eigentlich sollte der Kreistagsbauausschuss in seiner Sitzung am Freitag, die in der Main-Spessart-Halle in Marktheidenfeld stattfand, einen neuen Projektsteuerer für die Sanierung und Erweiterung des Friedrich-List-Gymnasiums und der staatlichen Realschule in Gemünden beauftragen, da das bisher beauftragte Büro laut Kreisverwaltung für eine weitere Zusammenarbeit nicht mehr zur Verfügung steht.

Allerdings wurde die Auftragsvergabe nicht beschlossen, sondern auf eine spätere Sitzung verschoben. Laut dem die Sitzung leitenden stellvertretenden Landrat Christoph Vogel (FW) besteht noch Klärungsbedarf in einigen Fragen.

Besser lief es hinsichtlich der erforderlichen Dachabdichtungarbeiten an dieser Schulgroßbaustelle. Einstimmig vergab das Gremium die Arbeiten an die Fuss und Gartenschläger GmbH aus Mainleus (Lkr. Kulmbach) zum Angebotspreis von knapp 335 000 brutto; das sind rund 25 000 Euro weniger als veranschlagt.

Knapp 79 000 Euro für Arbeitsschutzkleidung

Ebenfalls einstimmig vergab der Kreistagsbauausschuss einen Auftrag zur Bereitstellung, Reinigung und Pflege von Arbeitsschutzkleidung an die Richter Textilservice GmbH aus Gochsheim zum Angebotspreis von knapp 79 000 Euro; der Vertrag hat eine Laufzeit von drei Jahren.

Laut Kreisverwaltung ist der Arbeitgeber verpflichtet, unter bestimmten Voraussetzungen Schutzkleidung für seine Mitarbeiter zu beschaffen und auch für deren Pflege und Reinigung zu sorgen. Im Falle des Landkreises Main-Spessart seien insbesondere die Mitarbeiter im Straßenunterhalt, auf der Kreismülldeponie und in der Werkstatt betroffen. Der Landkreis habe bereits im Jahr 2017 auf ein Mietsystem bei Arbeits- und Schutzkleidung umgestellt und damit gute Erfahrungen gemacht.

Aus der Zeitung habe er erfahren, dass heuer das Planfeststellungsverfahren für die B26n eingeleitet werden solle, sagte Gerhard Kraft (Grüne) und frage nach, ob die Kreisverwaltung dazu Termine nennen könne. Das war nicht der Fall; stellvertretender Landrat Vogel will sich aber erkundigen und Bescheid geben.

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