Arnstein

Piraten- und Kreuzfahrtschiffe durchquerten Arnstein

Sechs Monate bauten die Binsbacher an ihrem Piratenschiff, bevor sie beim Arnsteiner Faschingszug in See stachen.
Foto: Eichinger-Fuchs | Sechs Monate bauten die Binsbacher an ihrem Piratenschiff, bevor sie beim Arnsteiner Faschingszug in See stachen.

Ein großer Gaudiwurm mit 30 Wagen, den Altbessinger Musikanten und zahlreichen Fußgruppen schlängelte sich am Sonntag durch Arnstein. Das Sessionthema scheint viele inspiriert zu haben, denn allesamt hatten sich die Teilnehmer auf Kreuzfahrt, Matrosen und Piratentum eingestellt. Die Halsheimer hatten sogar eine Schatzkiste gehoben, in der sich noch die Original-Weinflasche aus dem Gründungsjahr 770 nach Christus befand.

Die JUZ'ler aus dem Stadtgebiet stachen in See mit Themen wie „Legomio“ – was soviel bedeutet wie „LMAA“ oder fanden, dass es mehr Spaß macht, Bier mit "Einhörnchen" zu trinken. Offensichtlich sind die Arnsteiner recht zufrieden, denn die Wagen beschäftigten sich kaum mit politischen Anprangerungen.

Von der Kaistener Teure steuerte das 'Bieradendraumbood' in Richtung Arnstein.
Foto: Eichinger-Fuchs | Von der Kaistener Teure steuerte das "Bieradendraumbood" in Richtung Arnstein.

Der absolute Wagenhit war das Piratenschiff der Binsbacher. Sechs Monate hatten sie daran gewerkelt. In nahezu Originalgröße, mit schwarzen Segeln, Tauen, Strafkammern und Kombüsen stachen die Binsbachpiraten in Richtung Wern, um mit ihrem Kapitän Lothar die Rathausmacht an sich zu reißen. Doch weil der Wind gar so heftig blies, mussten die Binsbacher ihre Segel einrollen und so wird es mit dem Überfall noch einige Zeit dauern.

Über eines waren sich die Binsfelder JUZ'ler klar: Es gibt nichts Geileres als Bier... außer Einhörner mit Bier.
Foto: Eichinger-Fuchs | Über eines waren sich die Binsfelder JUZ'ler klar: Es gibt nichts Geileres als Bier... außer Einhörner mit Bier.

Ein "Bieradendraumbood" schiffte von der Kaistener Teure zur Wern und tolle Kreuzfahrtschiffe hatten auch die Arnsteiner und Bücholder Elferräte mitgebracht.

Begeistert von der Kreuzfahrt kam eine Gruppe aus Madagaskar zurück und als die Rainbow Cowboys den Metz'schen Badesee besuchen wollten, fanden sie nur Schlamm und entschieden sich deshalb für die Karibik. Auf dem Schwebenrieder Ousa-Schiff hieß es „wenden und volle Kraft voraus“, als sie sich dem Piratennest Arnstein näherten und die Mühlhäuser boten mit ihrem Werndampferle klimafreundliche Floßfahrten an.

Begeistert von ihrer Kreuzfahrtreise nach Madagaskar brachten die Arnsteiner auch deren Gewänder mit.
Foto: Eichinger-Fuchs | Begeistert von ihrer Kreuzfahrtreise nach Madagaskar brachten die Arnsteiner auch deren Gewänder mit.
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