Helmstadt

Projekt Hüttendorf mit Erfolg gestartet

Der Bau des Hüttendorfes hat begonnen. Schon am Dienstag standen die ersten Wände auf dem FC Platz. Im Bild (von links) Organisationsleiter Sebastian Landeck, Stellvertreterin Allison Payne und Bürgermeister Tobias Klembt.
Der Bau des Hüttendorfes hat begonnen. Schon am Dienstag standen die ersten Wände auf dem FC Platz. Im Bild (von links) Organisationsleiter Sebastian Landeck, Stellvertreterin Allison Payne und Bürgermeister Tobias Klembt. Foto: Elfriede Streitenberger

In schwierigen Zeiten startete der Markt Helmstadt am Montag mit einem Hüttendorf als Ferienprogramm für Kinder im Alter von fünf bis 14 Jahren in die Sommerferien. Bürgermeister Tobias Klembt machte das Hüttendorf zur Chefsache und setzte alle Hebel in Bewegung, um wenigstens für 40 Kinder ein Alternativ-Ferien-Programm bieten zu können. "Viele Eltern haben ihren Urlaub notgedrungen bereits genommen und müssen in den Ferien arbeiten."

Lange Zeit hätte es so ausgesehen, dass Covid-19 einen Strich durch das geplante Hüttendorf machen würde. Wie Bürgermeister Klembt berichtete, seien im Haushalt bereits Mittel für das Ferienprogramm eingestellt gewesen. Erst Ende Juni signalisierte das Landratsamt, dass unter strengen Schutz und Hygienevorschriften ein Hüttendorf stattfinden könnte. Bereits nach wenigen Tagen hatten sich 40 Kinder angemeldet. Er sei froh, mit Sebastian Landeck und seiner Stellvertreterin Allison Payne ein Leitungsteam gefunden zu haben, die schon viel Erfahrung mit der Organisation verschiedener Hüttendörfer im Landkreis haben.

Stolz auf die Gemeinde

Durch die außerordentliche gute Zusammenarbeit mit den örtlichen Vereinen und der enormen Hilfsbereitschaft der Helmstadter Bürger konnte vieles umgesetzt werden. "Es war der Wahnsinn, wie schnell sich der Platz, der vom FC Helmstadt zur Verfügung gestellt wurde, mit Holz und Baumaterial gefüllt hat", berichtet Klembt sichtlich stolz auf seine Gemeinde. Der Bauhof "zauberte", und schnell konnte auch das neunköpfige Helferteam zusammengestellt werden.

Obwohl das Hüttendorf einen deutlich anderen Charakter hat als gewohnt, ist Allison Payne angenehm überrascht, wie diszipliniert die Kinder sind. Es gelte ein Schutz- und Hygienekonzept, Abstandsregeln und teilweise Maskenpflicht. Die Kinder wurden in kleine Gruppen eingeteilt, die sie auch nicht während des Tages verlassen dürfen. Das sonst übliche gemeinsame Mittagessen musste auch gestrichen werden, lediglich in der Gruppe setzen sich die Kinder zusammen. Ein Konzept, das vom Landratsamt ausgearbeitet wurde und vom Organisationsteam schnell und unkompliziert umgesetzt wurde.

Kreative Formen

Bereits nach zwei Tagen standen die Wände der Hütten, deren kreative Formen sogar Bürgermeister Klembt begeistern. Mit viel Freude überzeugt sich der Rathauschef mehrmals täglich vom Fortgang des Hüttendorfes. Ob der sehr positiven Resonanz ist sich der Bürgermeister sicher, dass der Markt Helmstadt auch im nächsten Jahr ein Hüttendorf anbieten wird. Ziel sei es dann, auf zwei Wochen aufzustocken und auch Raum für mehr Kinder zu schaffen.

In diesem Jahr hatte das Motto "Einfach machen" einen doppelten Sinn, sowohl in der Organisation für der Gemeinde als auch für die Kinder, die ohne Rahmenprogramm auskommen müssen. Für das nächste Jahr möchte Klembt die Nachhaltigkeit als Thema in den Vordergrund stellen. Durch den Käferbefall im Wald musste der Markt Helmstadt sehr viel Holz einschlagen, mehr, als verkauft werden konnte. Aus diesem Holz möchte er im nächsten Jahr Bau- und Bastelmaterial dem Hüttendorf zur Verfügung stellen. Sebastian Landeck kann sich das Thema gut vorstellen und hat schon im Kopf ein fertiges Konzept für diesen Themenbereich.

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