Karlstadt

Punkt für Punkt aus dem Karlstadter Stadtrat

Noch ist die Quellschüttung trotz trockener Perioden gut. Karlstadt ist dem Verein „MSP-Link e.V.“ beigetreten. Im Herbst soll ein Konzept zum Winterdienst erstellt werden.
  • "Unterfranken wird ein heißes Pflaster", sagte Stadtwerkeleiter Klemens Albert in der jüngsten Karlstadter Stadtratssitzung mit Blick auf die Klimakrise. Wie sich das auf das Grundwasservorkommen auswirkt, werde sich zeigen. Bisher gebe es bei den Brunnen keine Probleme mit den Pegeln.
  • Begeistert zeigte sich Albert über die neu eingeführten Funk-Wasserzähler. Damit ließen sich Rohrbrüche schneller lokalisieren als vor deren Einführung. Gerade nach der Frostperiode gab es einige. In einem Fall hatten die Hausbewohner noch gar nicht gemerkt, dass bei ihnen schon Wasser im Keller steht. Erst durch die Mitarbeiter der Stadtwerke wurden sie darauf aufmerksam. Im Schnitt verkauft die Stadt rund 700 000 Kubikmeter Wasser pro Jahr.
  • Beim Klärschlamm werde sich wohl künftig die Phosphatrückgewinnung etablieren – zunächst bei Kläranlagen größerer Städte. Dieses Thema war kürzlich in Leserbriefen angesprochen worden. Einer der Verfasser hatte kritisiert, dass durch die Klärschlammverbrennung viel Phosphor verloren geht, den man besser als Dünger verwenden sollte.
  • Bürgermeister Michael Hombach informierte die Stadträte, dass die Stadt Karlstadt dem Verein „MSP-Link e.V.“ beigetreten ist. Dieser Verein will einerseits die Planung der Gleichstromleitung Suedlink kritisch begleiten und andererseits hinsichtlich der neu in die Diskussion geratenen Fulda-Main-Leitung (P43) die Interessen des Landkreises vertreten. Im Gegensatz zur unterirdisch geplanten Suedlink soll die P 43 weitestgehend als Freileitung erstellt werden.
  • In Stadelhofen ist der Weg zum neuen Feuerwehrhaus ein Stückchen weiter geebnet. Die Stadträte haben einstimmig die Änderung des Flächennutzungsplans und die Aufstellung des Bebauungsplans "Feuerwehrgerätehaus Stadelhofen" beschlossen. Es soll am südlichen Ortsrand an der Kreisstraße entstehen. Auf demselben – bisher landwirtschaftlich genutzten – Grundstück wird eine Ausgleichsfläche ausgewiesen.
  • Bei den Anfragen der Stadträte regte Wolfgang Tröster an, "bei Extrembedingungen" dafür zu sorgen, dass der Radweg zwischen Mühlbach und Laudenbach vom Schnee befreit wird. Fünf Tage lang sei der nicht passierbar gewesen. Ihm gehe es auch um eine Gleichbehandlung von Rad- un Autofahrern. Hombach kündigte an, der Bauausschuss solle im Herbst beraten, wie der Winterdienst organisiert wird – "damit wir da nicht ein Stückwerk haben".
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