Altfeld

Richtfest für größtes Wohnprojekt Altfelds

Händeschütteln für das gelungene Werk: (von links) Daniela Wagner, Johannes Siegler, Bauleiter Neubauer, Daniel Spiegel und Helga-Schmidt-Neder.
| Händeschütteln für das gelungene Werk: (von links) Daniela Wagner, Johannes Siegler, Bauleiter Neubauer, Daniel Spiegel und Helga-Schmidt-Neder.

Der Vergleich mit dem Erwachen aus dem Dornröschenschlaf ist durchaus nachvollziehbar. Dort, wo am Rande des Altfelder „Unterdorfes“ bis in die 1950er Jahre hinein im Gasthaus „Weißes Ross“ altfränkische Gastfreundlichkeit praktiziert wurde, wurde am Freitag auf das bislang größte Wohnprojekt des früheren Bauerndorfes der Richtbaum aufgesetzt. Rund drei Millionen Euro werden in die 18 Wohneinheiten investiert.

„Extended stay“ (verlängerter Aufenthalt) nennen die Investoren von Spiegel & Siegler Projektbau (Aschaffenburg) ihr aus den USA übernommenes Wohnkonzept. Für das im Dezember 2015 begonnene Projekt wird derzeit die technische Inneneinrichtung verwirklicht. Wenn alles nach Plan läuft, können im späten Frühjahr 2017 die ersten Eigentümer ihre neue Bleibe in dem dreistöckigen Gebäude nutzen.

Es wird insgesamt zwölf Wohneinheiten mit je 60 Quadratmetern geben und sechs Wohnungen, die jeweils zehn Quadratmeter größer sind. Ohne einen konkreten Quadratmeterpreis zu nennen, spricht Johannes Siegler, Chef der in Lohr ansässigen Firma Siegler-Bau, von einem Kaufpreis pro Wohneinheit, der um zehn Prozent unter der in der Region Marktheidenfeld üblichen Investition für eigene vier Wände liegt. Motiviert wurde der Bauträger unter anderem durch ernsthafte Anfragen aus der örtlichen Industrie, aber auch Altfelder Bürger hätten Interesse gezeigt.

Zwei Fakten waren laut Siegler die Motivation für das von Architektin Daniela Wagner geplante Altfelder Projekt, dessen Wohnraum in der Summe 1200 Quadratmeter umfasst: die hohen Mietpreise und der aktuelle Wohnbedarf im Raum Marktheidenfeld. Vom Grundstückskauf von der Stadt bis zu den notwendigen Verwaltungsschritten einschließlich der Baugenehmigung sei alles flott vorangegangen, freute sich Siegler mit einem Seitenblick auf die anwesende Bürgermeisterin Helga Schmidt-Neder.

Diese lobte das Dorf in höchsten Tönen: „Altfeld bewegt was!“ rief sie in die Richtfestrunde. Vor dem Richtschmaus hörte man den Richtspruch durch Zimmerermeister Manuel Weißenberger aus dem Arnsteiner Stadtteil Schwebenried.

Altfelds größtes Wohnprojekt mit 18 Einheiten entsteht auf dem Gelände des früheren Gasthauses „Weißes Ross“.
Foto: Günter Reinwarth | Altfelds größtes Wohnprojekt mit 18 Einheiten entsteht auf dem Gelände des früheren Gasthauses „Weißes Ross“.
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