Rieneck

Rieneck will "Staatlich anerkannter Erholungsort" werden

Zur Weiterentwickung des Fremdenverkehrs strebt Rieneck die Aufwertung als 'Staatlich anerkannter Erholungsort' an. Um dies zu realisieren gründete der Stadtrat eine entsprechende Projektgruppe.
Foto: Helmut Hussong | Zur Weiterentwickung des Fremdenverkehrs strebt Rieneck die Aufwertung als "Staatlich anerkannter Erholungsort" an. Um dies zu realisieren gründete der Stadtrat eine entsprechende Projektgruppe.

Tourismus spielt auch in der Spessartstadt Rieneck eine wichtige Rolle. Zur Stärkung des Fremdenverkehrs will sich deshalb nun auch Rieneck zu einem "staatlich anerkannten Erholungsort" entwickeln. "Unsere unmittelbaren Nachbarn Burgsinn, Gräfendorf und Gemünden sind es bereits seit Jahrzehnten", stellte Bürgermeister Sven Nickel in der jüngsten Stadtratsitzung fest. Auch deshalb liege es nahe, dass die Stadt diesen Titel anstrebe: "Die Voraussetzungen dafür sind vorhanden."

Rieneck habe im Vergleich zu den Nachbarn die höchste Übernachtungszahl. Deshalb sollten wir als eine weitere Stufe zur Förderung des Tourismus das Thema "Erholungsort" angehen, schlug der Bürgermeister vor. Im Gremium fand er dafür breite Zustimmung. Es bildete sich sofort eine Projektgruppe, die das Thema vorantreiben soll. Zu diesem Team zählen die Stadträte Peter Elzenbeck, Christoph Münch und Matthias Hörnis.

Zur Weiterentwickung des Fremdenverkehrs strebt Rieneck die Aufwertung als "Staatlich anerkannter Erholungsort" an. Um dies zu realisieren gründete der Stadtrat eine entsprechende Projektgruppe.
Foto: Helmut Hussong | Zur Weiterentwickung des Fremdenverkehrs strebt Rieneck die Aufwertung als "Staatlich anerkannter Erholungsort" an. Um dies zu realisieren gründete der Stadtrat eine entsprechende Projektgruppe.

Für den Rechnungsprüfungsausschuß dieser Legislaturperiode, der aus einem Mitglied jeder Fraktion besteht, nominierte das Gremium Karina Walter (Freie Bürger), Armin Walter (Allianz für Rieneck), Wolfgang Küber (Rienecker Junge Wähler Union) und Christoph Münch (Bürgerforum Rieneck). Als stärkste Fraktion beanspruchten die Freien Bürger den Vorsitz und schlugen dafür Karina Walter vor. Diese wurde auch mit einer knappen Mehrheit von einer Stimme (7:6) gewählt.

Ladestation bis Ende Juli

Einen bis zu zwei Meter hohen Sichtschutzzaun und eine Holzlege will ein Grunstücksbesitzer im Wohngebiet Beerwinkelfeld errichten. Da auch die Nachbarn dem Antrag zustimmten, leitete das Gremium den Antrag befürwortend an die Behörden weiter.

"Die E-Bike-Ladestation wird bis Ende Juli beim Gasthaus Löwen angebracht", informierte Bürgermeister Sven Nickel am Ende der Sitzung. Zu Thema ISEK gab es eine Besprechung mit dem Planungsbüro in der die Gründung einer Lenkungsgruppe vorgeschlagen wurde. Mit dabei sein soll der Städteplaner Tropp, ein Mitglied der Stadtverwaltung und jeweils ein Vertreter jeder Stadtratsfraktion.

Gemeinsam im den Unternehmen EP-Extratouren soll in zwei geschlossenen Gruppen jeweils ein wöchentliches Ferienprogramm auch mit Kletterseilgarten angeboten werden. Der Bürgermeister sucht dafür noch weitere Sponsoren.

Fortschritt beim Bürgerzentrum

Eine Anzahl von Anfragen hatte Stadtrat Wolfgang Küber vorbereitet. Dabei sprach er auch den Fortschritt der energetischen Sanierung und den behindertenfreundlichen Umbau des Bürgerzentrums an. Er bat dabei einen Vertreter des Ingenieurbüros zur Erläuterung der jüngsten Mehrkosten zur nächsten Sitzung zu laden. Auch Hubert Nickel fragte nach dem Fertigstellungstermin, da das Gerüst noch nicht angebaut sei.

Hier wurde das Gerüst zur energetischen Sanierung des Bürgerzentrums noch benötigt. Nun steht es seit längerem unbenutzt am Gebäude und führte zu Nachfragen im Stadtrat.
Foto: Helmut Hussong | Hier wurde das Gerüst zur energetischen Sanierung des Bürgerzentrums noch benötigt. Nun steht es seit längerem unbenutzt am Gebäude und führte zu Nachfragen im Stadtrat.

Man habe das Gerüst schon vor Wochen frei melden lassen, informierte der Bürgermeister. Erforderlich seien zudem noch der Blitzschutz und Restarbeiten zur Elektroinstallation. "Vom Bauablauf ist das alles sehr unerfreulich", sagte Sven Nickel dazu.

"Wir haben einen alten und neuen Stadtradtsbeschluss zu Beschaffung des neuen Feuerwehrfahrzeuges", beantwortete Bürgermeister Sven Nickel die Frage von Wolfgang Küber, weshalb das Fahrzeug ohne die von ihm gewünschte nochmalige Feuerwehrdienstversammlung bestellt wurde. Diese Beschlüsse des Stadtrates müsse er umsetzen, sagte Nickel weiter. Zudem hätten sich die Dienstgrade und die beiden Kommandanten der Wehr nochmals deutlich für die Beschaffung des Fahrzeuges ausgesprochen.

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