Kreuzwertheim

Sanierung der der 400-Meter-Bahn kostet eine halbe Million Euro

Der schlechte Zustand der 400-Meter-Bahn auf dem Sportgelände Kreuzwertheim ist seit Jahren ein Thema im Bauausschuss und dem Gemeinderat der Marktgemeinde. Unter anderem hat diese Risse und es fehlt die Verbindung zum Unterbau. Bisher gab es nur notdürftige Reparaturen. Der Bedarf einer grundlegenden Sanierung bleibt. Die Bahn ist wichtig für den Sportbetrieb der Gemeinde. Ein neues vom Bund unterstützten Förderprogramm des Freistaat Bayern weckte nun leise Hoffnung auf eine enorme Förderung der Sanierung, hieß es bei der jüngsten Sitzung des Kreuzwertheimer Gemeinderats.

Die Förderquote des Programms Investitionspaket zur Förderung von Sportstätten 2020 beträgt 90 Prozent. Allerdings sind diese an mehrere Bedingungen geknüpft. Wegen der Vorlage des Verwendungsnachweis muss die Sanierung bis Frühjahr 2025 abgeschlossen sein. Zudem werden im Programm Gemeinden bevorzugt, deren Sportplätze im Gebiet des städtebaulichen Entwicklungskonzepts der jeweiligen Kommune liegen. Die Bahn liegt in Kreuzwertheim außerhalb, aber am Rand dieses Gebiets und ist diesem dienlich. Die Kosten für die Sanierung der Bahn schätzt die Verwaltung auf rund 500 000 Euro, wovon 450 00 Euro Fördersumme möglich wären. Einstimmig befürwortete der Gemeinderat in einem Grundsatzbeschluss den Antrag.

Gemeinderat Jan Klüpfel hatte nach Durchsicht des Antragsformulars weitere Ideen in die Sitzung eingebracht. So fordert das Programm, dass die Sportstädte Ort der sozialen Zusammenkunft ist. Dies ist erfüllt. Weitere Antragskriterien sind jedoch Klimaschutz und Nachhaltigkeit sowie Barrierefreiheit. Auf seinen Antrag hin, wurden deshalb weitere Maßnahmen am Sportgelände mit in den Förderantrag aufgenommen. Die dafür anfallenden geschätzten Gesamtkosten möchte man durch eine kurzfristige Anfrage bei Fachfirmen erheben.

Weitere Investitionen

So stimmte das Gremium der Aufnahme folgender weiterer Investitionen in den Förderantrag zu: Umrüstung der Flutlichtanlage auf LED und energetische Sanierung des Sozialtrakts des Tennisheims, Sanierung und barrierefreien Umbau von Tennisplatz und dessen Zuschauerbereich.

Sanierungsbedarf gibt es auch bei vielen Straßen in Kreuzwertheim. In der Sitzung vorgestellt wurde das Ergebnis der Straßenzustandsbewertung mit Prioritätenliste für deren Sanierung. Durchgeführt wurde die Bewertung vom Büro Köhl aus Würzburg. Beurteilt wurden, gemäß Gemeinderatsbeschluss, Straßenoberfläche und Gehwege. Die Schadensklassifizierung erfolgte nach technischen Arbeitsblättern und unter Berücksichtigung der Verkehrsbelastung.

Guter Zustand der Straßen

Zusammenfassend wurde festgestellt, dass es an den Straßen in den Ortsteilen geringeren Handlungsbedarf gibt, da dort im Zuge des Ausbaus der Ortsdurchfahrten auch die meisten Seitenstraßen mit saniert wurden. In Kreuzwertheim selbst erhielten zwei Straßen in der Bewertung die Priorität eins, das heißt es besteht ein Handlungsbedarf in weniger als kommenden fünf Jahren. Es handelt sich einerseits um die Anwohnerstraße oberhalb der Lengfurter Straße. Die Sanierungskosten wurden mit rund 490 000 Euro ermittelt.

Zweite Straße mit höchster Priorität ist "Im Steiggraben". Die Sanierungskosten für diese liegen bei geschätzt 209 000 Euro. Ein Handlungsbedarf ist bei beiden Straßen im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht dringend gegeben. Der Gemeinderat nahm den Bericht einstimmig zur Kenntnis. In der nächsten Sitzung soll ein konkreter Beschluss zum weiteren Vorgehen gefasst werden.

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