Gemünden

Schulverband Bachgrund: Martin Göbel bleibt Vorsitzender

Martin Göbel (Karsbach) dankte Rainer Kunkel (Höllrich) für seine 36-jährige Mitarbeit im Gremium. Klaus Schäfer (Gössenheim) wurde zum stellvertretenden Schulverbandsleiter gewählt.
Martin Göbel (Karsbach) dankte Rainer Kunkel (Höllrich) für seine 36-jährige Mitarbeit im Gremium. Klaus Schäfer (Gössenheim) wurde zum stellvertretenden Schulverbandsleiter gewählt. Foto: Helmut Hussong

Die Leitung des Schulverbandes Bachgrund bleibt in bewährten Händen. Bei der konstituierenden Sitzung für das Verwaltungsorgan der Grundschule Gössenheim mit den beteiligten Gemeinden Karsbach und Gössenheim wurden sowohl Bürgermeister Martin Göbel (Karsbach) als Verbandsvorsitzender sowie auch sein Stellvertreter Bürgermeister Klaus Schäfer (Gössenheim) wieder gewählt. Neu im Gremium ist Daniela Försch (Höllrich). Sie wurde vom Karsbacher Gemeinderat für den ausgeschiedenen Rainer Kunkel bestimmt.

"Rainer Kunkel war als Lehrkraft prädestiniert für die Mitarbeit im Schulverband", dankte Vorsitzender Martin Göbel diesem bei der Verabschiedung für das bisherige 36-jährige Engagement. Er habe die Arbeit im Gremium immer wieder motiviert, viele Themen angesprochen und mit Ideen bereichert.

"Es war eine interessante Zeit, vor allem, als ab dem Jahr 1984 der neue Schulverband das erforderliche Schulgebäude diskutierte", erinnerte sich Rainer Kunkel. Damals habe man teilweise auch über einen kompletten Neubau nachgedacht. Dann habe man entschieden: "Wir lassen die Schule im Dorf, also am bestehenden Platz in Gössenheim." Die beiden Gemeinden Karsbach und Gössenheim haben sich vorbildlich zusammengefunden, stellte Kunkel fest.

Neue Geschäftsordnung

Die Formalien der konstituierenden Sitzung wurden zügig abgearbeitet. So erläutertete der Geschäftsstellenleiter der VG Gemünden, Alexander Rohner, die neue Geschäftsordnung, die einstimmig verabschiedet wurde. Dabei wurde der Betrag, über den der Verbandsvorsitzende in eigener Zuständigkeit entscheiden kann, von bisher 1000 Euro auf nunmehr 2000 Euro verdoppelt.

Der Verbandsvorsitzende erhält für seine Tätigkeit weiterhin 180 Euro jährlich. Hier gab es keine Änderung. Das Sitzungsgeld wurde dagegen von bisher 20 Euro auf nunmehr 25 Euro erhöht. Die Ladungsfrist von drei Tagen stelle auch kein Problem dar, da man die entsprechenden Termine rund zwei Wochen vorher abspreche, sagte Martin Göbel.

Kurz vor der Schulverbandsitzung wurde die Jahresrechnung für 2019 geprüft. Dabei gab es keine Anmerkungen und Feststellungen. Sie schließt im Verwaltungshaushalt mit 168 918 Euro und im Vermögenshaushalt mit 212 833 Euro. Die Entlastung des ausgeglichenen Gesamthaushaltes von 381 751 Euro wurde einstimmig erteilt.

Digitalisierung durch Corona vorangebracht

Für die anstehenden Ferien gibt es aufgrund der Rückmeldungen der Eltern keinen Bedarf an Ferienangeboten, erläuterte die Schulleiterin Sabine Vogel. Die Investitionen für digitale Unterrichtsmittel werden entsprechend aufgeteilt, um eine bestmögliche Förderung zu erreichen. Insgesamt habe die Corona-Krise die Digitalisierung in Schule und Unterricht stärker vorangebracht. Die Schulleiterin lobte die Lehrer für ihr Engagement und die Kommunen für die Zusammenarbeit.

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