Marktheidenfeld

So war Euer Corona-Jahr: Von Blumen-Masken, Trauer und tollen Geschenken

Was bewegt Kinder und Jugendliche in Main-Spessart, wenn die Welt nur noch von Corona spricht? Das haben wir gefragt und eure Bilder und Texte bekommen.
Kinder und Jugendliche malen ihr Coronajahr 2020: Diese stammt von Lukas Roth, 13 Jahre, aus Hafenlohr-Windheim.
Foto: Roth | Kinder und Jugendliche malen ihr Coronajahr 2020: Diese stammt von Lukas Roth, 13 Jahre, aus Hafenlohr-Windheim.

"Alle mögen Corona nicht mehr", der elfjährige Jakob aus Karstadt hat diesen Satz geschrieben und ihn plakativ von einem Rahmen umgeben in seinem Bild platziert. Sein Bild ist eine von mehreren Einsendungen, die die Redaktion auf ihren Aufruf "Kinder  und Jugendliche malen ihr Coronajahr" bekommen hat. Und Jakob ist mit seiner Meinung nicht allein. Aus vielen Bildern wird deutlich, was die Jugendlichen im vergangenen Jahr vermisst haben und von was sie genervt oder betroffen waren. So zeichnete der 13-jährige Lukas aus Windheim-Hafenlohr ein alarmrotes Coronavirus, versehen mit Schlagworten  wie Superspreader, Stoßlüften, Distanzunterricht, Verzweiflung und Trauer. 

Der elfjährige Timon aus Karlburg geht in seiner Zeichnung auf die Umweltverschmutzung durch achtlos weggeworfene Einweg-Masken ein, aber betrauert auch den Wegfall von Fußballspielen und Urlaub. 

In ihrem Bild "Die Personifikation der Erde unter dem Coronavirus" malt die 18-jährige Marie Scherger die Erde als Frau mit Krone und einer Blume als Maske.

Von Marie Scherger, 18 Jahre, aus Himmelstadt
Foto: Scherger | Von Marie Scherger, 18 Jahre, aus Himmelstadt

Hoffnungsvoll sieht die neunjährige Jule aus Karlstadt-Stetten das neue Jahr 2021: Geht es nach ihrem Bild, geht die Reise mit dem roten Cabriolet laut Straßenschild weg von Corona und Richtung Freiheit und Zukunft.

Bei der elfjährigen Lina aus Marktheidenfeld hingegen überwiegt ein positives Ereignis aus dem vergangenen Jahr: Auf ihrem Bild guckt ein  Baby aus einer Geschenkbox heraus und sie schreibt dazu: "Trotz dem ganzen Durcheinander wegen Corona war 2020 ein tolles Jahr, weil ich das größte Geschenk bekommen habe – meine kleine Schwester Tilda."

Von Lina Panhans, 11 Jahre, aus Marktheidenfeld.
Foto: Panhans | Von Lina Panhans, 11 Jahre, aus Marktheidenfeld.

Und auch die zwölfjährige Hannah aus Wombach konnte dem Corona-Jahr 2020 etwas Positives abgewinnen und beschreibt das in einem kleinen Text: Sie hatte mehr Zeit für sich, zum Spielen und zum Wandern. 

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