Marktheidenfeld

Sonderprogramm hilft Reisebus-Unternehmen mit 170 Millionen Euro

Bernd Rützel und Bela Bach bei einer Demonstration der Reisebusbetriebe vor dem Brandenburger Tor in Berlin.
Foto: Mark Fernandes | Bernd Rützel und Bela Bach bei einer Demonstration der Reisebusbetriebe vor dem Brandenburger Tor in Berlin.

Mit seiner Kollegin Bela Bach aus dem Wahlkreis München-Land hat sich der Gemündener SPD-Bundestagsabgeordnete Bernd Rützel in den vergangenen Wochen für schnelle und wirksame Hilfen für die Reisebusbranche ausgesprochen. Nun würden sich Erfolge abzeichnen, heißt es in einer Pressemitteilung seines Abgeordnetenbüros.

Neben Überbrückungshilfen, auf die sich die Koalition geeinigt hat, soll es ergänzend für die besonders kostenintensiven Reisebus-Unternehmen ein Sonderprogramm geben. 170 Millionen Euro will das Bundesverkehrsministerium dafür zur Verfügung stellen.

"Das entspricht der Summe, die von den Verbänden seit Wochen gefordert wird", sagt Rützel, der als Mitglied des Tourismusausschusses Berichterstatter der SPD-Fraktion für Busverkehr ist. Bach, die im Verkehrsausschuss für Reisebusse zuständig ist, und Rützel trafen sich am Mittwoch bei einer Sternfahrt der Reisebusbetriebe erneut mit Busunternehmern.

Mit dem Sonderprogramm stehen Gelder zur Deckung fortlaufender Kosten zur Verfügung. Die Vorhaltekosten beliefen sich pro Bus und Tag auf durchschnittlich 266 Euro, heißt es in der Mitteilung. Dazu kämen Vorleistungskosten in Höhe von rund 76 Euro pro Bus und Tag, denen wegen abgesagter Reisen keine Einnahmen gegenüberstanden.

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