Kreuzwertheim

Sonnensofas und eine Seelenschaukel für das Mainufer

In der  ersten Sitzung des neuen Gemeinderats ging es auch um drei Projekte im Rahmen der Förderung von Kleinprojekten über das Regionalbudget der kommunalen Allianz Raum Marktheidenfeld. Projektziele sind die Aufwertung im Mainvorland von Kreuzwertheim. Bei den drei Projekten richtete sich die Verwaltung nach den Wünschen der Bürger. Wie sinnvoll die einzelnen Projekte sind, sorgte für Diskussion im Gremium.

Bei Projekt eins handelte es sich um zwei „Sonnensofas“ aus heimischen Hölzern, die 5416 Euro kosten sollen, wovon nach Abzug des Zuschuss ein Eigenanteil der Gemeinde von 2139 Euro verbleibt. Projekt nur zwei ist der „Bewegungspark Vital“ mit Bewegungs- und Fitnessgeräten für die ältere Generation auf dem Mehrgenerationenplatz . Zwei weitere Geräte sollen aufgestellt werden. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 6731 Euro, Eigenanteil 2658 Euro. Als drittes Projekt soll auf dem Mehrgenerationenplatz eine Senioren-Doppel-Schaukel errichtet werden mit Kosten von 10 689 Euro, Eigenanteil 4222 Euro. 

In der Diskussion des Gemeinderats ging es um den Standort der Liegen und den Sinn der Seelenschaukel. Letztendlich stimmten zwölf Räte für die Anschaffung der Liegen, vier waren dagegen. Mit 15:1 Stimmen wurde die Anschaffung des Bewegungspark beschlossen. Die Zustimmung für die Seelenschaukel fiel mit 11:5 Stimmen für die Geräte aus. Dem Vertragsabschluss über die Förderung und der Bestellung aller Geräte stimmten 15 Räte zu.

Mainfränkische Werkstätten pflegen die Grünanlagen

Thoma gab mehrere vom Gremium beschlossene Auftragsvergaben bekannt. Die Grünpflegearbeiten der Marktgemeinde für das laufende Jahr wurden für circa 73 700 Euro brutto an die Mainfränkischen Werkstätten in Marktheidenfeld vergeben.

Der Auftrag für die Erneuerung der Beregnungsanlage am Sportplatz in Kreuzwertheim ging an die Firma Scheele aus Hatten für fast 25 700 Euro brutto. Die Firma Wenzel aus Wertheim wurde für rund 4300 Euro beauftrag,t die Schließanlage im Rahmen des Umbaus und der Erweiterung des Kindergarten in der Birkenstraße einzubauen.

Zur Gerd Flicks Anfrage aus der vergangenen Sitzung berichtete Thoma, die an der Kläranlage abgestellten Wohnmobile und Fahrzeuge sind von Mitarbeitern sowie Dienstleistern und für den Betrieb nötig. Nur Mitarbeiter und Dienstleister dürften dort parken. Auf Nachfrage werde Thoma prüfen, was es mit den abgemeldeten Fahrzeugen auf sich hat, die dort stehen.

Bodenfeuer im Himmelreich zieht Kritik nach sich

Negativ beurteilte der Bürgermeister das Verhalten weniger im Naturschutzgebiet Himmelreich, die durch ein Bodenfeuer einen Einsatz ausgelöst und die Einsatzkräfte unnötig einer Gefahr ausgesetzt hatten. 

Ab Montag, 11. Mai, kann wieder Besucherverkehr im Rathaus eingeschränkt zugelassen werden. Ein Besuch sei jedoch nur mit vorheriger Terminvereinbarung und nur in Fällen möglich, die sich nicht schriftlich oder telefonisch klären ließen.

Keine Einwände hatte der Kreuzwertheimer Gemeinderat nachträglich gegen zwei Bauanträge, die bereits über die Notregelung von Bürgermeister Klaus Thoma befürwortet worden waren. Bei den Anträgen handelt es sich um einen Tekturantrag für eine Änderung beim Bau einer Einzelgarage in Kreuzwertheim sowie den Neubau eines Einfamilienhauses in Röttbach.

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