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SPD: Stärkung des ländlichen Raums – da sind wir dabei

Auf der Agenda der SPD seit Jahren ganz oben - die Wiederbelebung der Mainschleifenbahn zwischen Seligenstadt und Astheim (hier ein Archivbild).
Foto: Heidi Wright | Auf der Agenda der SPD seit Jahren ganz oben - die Wiederbelebung der Mainschleifenbahn zwischen Seligenstadt und Astheim (hier ein Archivbild).

Nicht erst durch die Corona-Krise hat der ländliche Raum als Erholungs- und Rückzugsgebiet Bedeutung gewonnen, sondern er wird auch zunehmend als Lebens- und Entwicklungsraum der Zukunft erkannt. Dies gelte es nun entsprechend auch politisch zu steuern und die Transformationsdynamik der Zeit positiv umzusetzen, betont die Kreistagsfraktion der SPD in einer Stellungnahme zum Interview dieser Redaktion mit Landrätin Sabine Sitter ("Wie bleibt Leben in den Dörfern?", Ausgabe 5. Februar).

In den letzten Jahrzehnten sei eine ständige Abnahme der Attraktivität des Lebens im Dorf festzustellen gewesen, schreibt Fraktionsvorsitzender Sven Gottschalk aus Lohr. Und weiter: "Das muss anders werden, weshalb alle Initiativen zur Stärkung des ländlichen Raums und zur Attraktivierung unserer Dörfer unterstützt werden sollten. Es ist daher zu begrüßen, dass Landrätin Sitter in ihrem Interview im Bereich der Mobilität das 365 Euro-Ticket für Senioren, die fahrradfreundliche Kommune und die Reaktivierung der Werntalbahn anführt. Allesamt Anträge der SPD."

Aber auch im Bereich der Arbeitswelt seien laut Gottschalk die Veränderungen der Zeit zu erkennen und offensiv zu nutzen. Gottschalk: "So z. B. mit der Ermöglichung von Co-working-spaces, also kleinen, flexiblen und individuellen Arbeitsplätzen für das erweiterte home-office. Auch die großzügige Gewährung von home-office im öffentlichen Angestelltenverhältnis bei Kreis- und Kommunaleinrichtungen ist noch auszubauen."

Einen regelrechten Trumpf in die Hand würde der Main-Spessart-Kreis nach Ansicht der SPD durch die erfolgreiche Etablierung eines Unesco-Biosphärenreservats bekommen. "Hier könnten die Entwicklungspotentiale, sanfter Tourismus, Vermarktung regionaler Produkte, Entfaltung der Dörfer und der Spessartkultur ganz besonders herausgearbeitet werden", so Kreisrat Harald Schneider aus Karlstadt. Auf die Unterstützung der SPD könne sich die Landrätin da auf jeden Fall verlassen.

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