Zellingen

SPD Zellingen plant zuversichtlich das restliche Jahr

Der neue und alte Vorstand (von oben nach unten) Jürgen Keller, Christopher Amthor, Matthias Günther, Werner Küffner und Roland Reuchlein.
Der neue und alte Vorstand (von oben nach unten) Jürgen Keller, Christopher Amthor, Matthias Günther, Werner Küffner und Roland Reuchlein. Foto: Dieter Reuchlein

Die Jahresversammlung der SPD bot nach dem Corona Lockdown zum ersten Mal seit Monaten wieder die Möglichkeit zum persönlichen Austausch. Auch deshalb war das Interesse groß, und der Vorsitzende Jürgen Keller konnte laut Pressemitteilung viele Mitglieder begrüßen.

„Wir sind aus dem Tritt geraten“, begann Keller seinen Rückblick. Für die SPD in Zellingen hieß das keine Mitgliederversammlung im März, kein „Fit in den Frühling“ und auch das Waldfest am „Gschworenentisch“ musste zum ersten Mal seit Jahrzehnten ausfallen.

Keller ist sicher: „Die SPD in Zellingen geht nach den Kommunalwahlen gestärkt in die Zukunft.“ Auch wenn es für Jürgen Keller nicht gereicht hat als Bürgermeister ins Rathaus einzuziehen, hat die SPD deutlich zugelegt. Sie ist mit vier Marktgemeinderäten die zweistärkste Fraktion im Gemeinderat.

Ihrem überzeugenden und fairen Wahlkampf ist es auch zu verdanken, dass der Ortsverein in der ersten Jahreshälfte sechs neue Mitglieder begrüßen durfte. 49 Mitglieder zählt der Ortsverein heute. Über eine solide Kassenlage, berichtete der Kassier des Ortsvereins, Werner Küffner.

Vorstand im Amt bestätigt

Bei den Wahlen sprachen die Mitglieder dem bisherigen Vorstand das Vertrauen aus und wählten alle bisherigen Vorstandsmitglieder einstimmig wieder in ihr Amt. Vorsitzender ist Jürgen Keller, stellvertretende Vorsitzende sind Matthias Günther und Christopher Amthor; Kassier ist Werner Küffner, Schriftführer ist Roland Reuchlein, Beisitzer ist Alexander Röder und Kassenprüfer sind Dieter Götz und Dieter Reuchlein.

Nicht glücklich war die Versammlung über den Start des neuen Marktgemeinderates. Vor allem der Zuschnitt der Ausschüsse wurde stark kritisiert. Ohne Not wurden die Ausschüsse personell aufgestockt. Das kostet einerseits unnötig Steuergeld, andererseits verschieben sich die Mehrheiten hin zur CSU-Fraktion, ohne dass es dafür eine vom Wähler legimitierte Mehrheit gibt.

Zuversichtlich schauen die Genossen in die Zukunft. Sie gehen davon aus, dass durch die gelockerten Corona-Regeln wieder einige Aktivitäten möglich sind und planen unter anderem ein Sommerfest für alle Mitglieder im August, ein politischer Frühschoppen im September, eine Busfahrt nach Oberfranken im Oktober sowie ein Ehrenabend im November.

Weitere Artikel

Schlagworte

  • Zellingen
  • Amthor
  • Bürgermeister und Oberbürgermeister
  • Frühling
  • Kommunalwahlen
  • Mitglieder
  • Oberfranken
  • SPD
  • Sommerfeste
  • Vorsitzende von Organisationen und Einrichtungen
  • Wahlkampf
  • Wähler
Lädt

Schlagwort zu
„Meine Themen“

hinzufügen

Sie haben bereits
/ 15 Themen gewählt

bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits

entfernen

Um "Meine Themen" nutzen zu können müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen

zustimmen
0 0
Kommentar schreiben

Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!