Rothenfels

Spielstraße am Main in Rothenfels wird erweitert

Die Spielstraße in der Mainstraße in Rothenfels wird bis zur hinteren Einfahrt verlängert.
Die Spielstraße in der Mainstraße in Rothenfels wird bis zur hinteren Einfahrt verlängert. Foto: Susanne Feistle

In der Sitzung am Mittwochabend beschloss der Stadtrat einstimmig, die Spielstraße in der Mainstraße in Rothenfels bis zur hinteren Einfahrt zu erweitern. Bürgermeister Michael Gram berichtete, dass eine Ortsbegehung mit Polizei und Verwaltungsgemeinschaft stattgefunden habe und nichts dagegen spreche. Werner Grün begrüßte die Maßnahme: "Da sind immer viele Kinder und es wird viel zu schnell gefahren. Gerade auch von Anwohnern."

Da der Forstwirtschaftsplan zum Ende des Jahres seine Gültigkeit verliert, beschloss der Stadtrat bereits Mitte 2019 die Erstellung eines neuen Planes. Dieser wurde beim Waldbegang am 10. Juli 2020 ausführlich vorgestellt (wir berichteten) und nun auch einstimmig beschlossen. Er gilt vom 1. Januar 2021 bis 31. Dezember 2040.

Unter anderen geht es darum, dass sich der Holzvorrat im Stadtwald in den vergangenen 22 Jahren von 260 Festmeter pro Hektar auf 320 Festmeter pro Hektar erhöht hat. Dementsprechend steigt der Hiebsatz von durchschnittlich 3020 Festmeter pro Jahr auf künftig 4000 Festmeter pro Jahr.  

Wald ist in sehr gutem Zustand

Zu der Frage, ob der vermehrte Einschlag denn sinnvoll sei, sagte Forstdirektor Wolfgang Netsch: "Wir sind nicht sklavisch an die 4000 Festmeter gebunden. Der Plan ist immer für 20 Jahre und wird nach zehn Jahren angepasst. Wir können das steuern". Außerdem erklärte er, dass die 320 Festmeter Holzvorrat pro Hektar deutlich über dem Durchschnitt im Landkreis und auch in Unterfranken liegt.

Förster Matthias Huckle zeigte in einer kurzen Präsentation, welche Leistungen des Stadtwaldes für den Naturschutz bereits erbracht werden. Neben dem Erhalt von Biotopbäumen sind dies beispielsweise Flächenstilllegungen am Gaiberg und Flächen am Halleberg und Mainberg, in denen keine aktive Bewirtschaftung mehr erfolgt. Gram dankte den Fachleuten und sprach ihnen sein Vertrauen aus: "Uns wurde ein sehr guter Zustand des Waldes bestätigt".

Ebenfalls einstimmig beschloss der Rat die Vergabe der Polter zu ändern. Bisher mussten die Interessenten oft lange auf ihr Brennholz warten, weil alles auf einmal vergeben wurde. Manches wurde dann zurückgegeben, weil es zu dick oder zu dünn war und es entstand ein großer Arbeitsaufwand. Künftig möchte Huckle immer wenn er 25 bis 30 Stück fertig hat eine Bekanntgabe der Liste mit Waldort im Amtsblatt veröffentlicht haben. Die Bürger können sich das Holz vor Ort anschauen und bestellen. Die Vergabe der Polter erfolgt durch die Stadt. Sollten zwei oder mehr Bürger am gleichen Polter Interesse haben, wird einfach ausgelost. Wobei Huckle aber versicherte: "Es wird immer genug Brennholz geben. Da braucht sich niemand Sorgen zu machen."

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