Karlstadt

Stadt Karlstadt dankt ihrer Feuerwehr

Anlässlich ihres 150-jährigen Bestehens war die Feuerwehr Karlstadt zu einem Kommersabend in den Rathaussaaal eingeladen.
Foto: Benedikt Fuchs | Anlässlich ihres 150-jährigen Bestehens war die Feuerwehr Karlstadt zu einem Kommersabend in den Rathaussaaal eingeladen.

Dass ein Kommersabend keine steife, langweilige Angelegenheit sein muss, bewies die Karlstadter Feuerwehr im originell geschmückten Karlstadter Rathaussaal. Historische Ausrüstungsgegenstände waren ausgestellt, beispielsweise Strahlrohre. Schaufensterpuppen mit historischen Feuerwehranzügen standen neben dem Rednerpult und vieles mehr.

Bürgermeister Paul Kruck beglückwünschte im Namen des Stadtrats und aller Bürger „seine“ Karlstadter Feuerwehr und bedankte sich für die stete Einsatzbereitschaft. Nach seinen Worten genießt die Wehr große Anerkennung und Respekt auch in der Bevölkerung.

Schaulustige störten schon 1930

Gregor Weigel, der Vorsitzende des Feuerwehrvereins, gab einen Abriss der 150-jährigen Geschichte. Ein Eintrag im Protokollbuch ließ erkennen, welche Probleme es schon früher gab. Das Kommando der Feuerwehr beschwert sich 1930 bei der Gendarmerie wegen der Störung durch Schaulustige bei einem Brandeinsatz.

Weigels Bericht über das große, äußerst gelungene Stiftungsfest im Sommer zeigte beeindruckend die Leistung der gesamten Feuerwehrgemeinschaft.

Kommandant Stephan Brust verglich die Anforderungen an die aktive Wehr zwischen früher und heute. Anschaulich analysiert, zeigte er an technischen und logistischen Beispielen die Entwicklung. Er wies aber auch drauf hin, mit welcher Selbstverständlichkeit von vielen Zeitgenossen die Dienste der gut ausgebildeten, freiwilligen und ehrenamtlichen Männer und Frauen in Anspruch genommen werden. Sein Dank ging an die engagierte Mannschaft für die oft nicht ungefährlichen Einsätze, an den Stadtrat für die Unterstützung bei der Beschaffung der Ausrüstung und an die befreundeten Organisationen.

Der Leiter der Polizeiinspektion Miebach, lobte für die „Blaulicht“-Fraktion die exzellente Zusammenarbeit mit den Feuerwehren.

Die „Spätlese“ musizierte

Umrahmt wurde dieser Festakt und die anschließende Feier von der Blaskapelle „Gambach Spätlese“. Großartig fanden die Wehrleute die Bewirtung durch ein Team unter der Leitung des Ordnungsamts.

Die Verbundenheit zur Wehr bewies der 92-jährige Ehrenkreisbrandinspektor Heinrich Hofmann mit seiner Anwesenheit. Als jüngster Anwärter war der zwölfjährige Phillip Lutz dabei. Und noch ein Zeichen von Kontinuität: Der Fahnenträger Hans Hombach trug schon beim 100-jährigen Bestehen 1968, wie auch jetzt zum 150. Gründungsfest die Vereinsfahne.

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