Marktheidenfeld

Stadtbus künftig mit elektrischer Rampe und geänderter Südlinie

Bei Marktheidenfelder Stadtbus könnten sich Ende 2019 ein paar Änderungen ergeben.
Foto: Roland Pleier | Bei Marktheidenfelder Stadtbus könnten sich Ende 2019 ein paar Änderungen ergeben.

Obwohl der Vertrag für den Stadtbus noch bis Ende November 2019 läuft, beschäftigte sich der Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung mit der Zeit danach. Die Ausschreibung für den Stadtverkehr muss jetzt schon vorbereitet werden und die Strecke, der Fahrplan sowie weitere Rahmenbedingungen interessierten Unternehmern vorab bekannt gemacht werden, wie Christian Brand, Leiter des Ordnungsamts, erläuterte.

Zählungen der Busfahrer hätten ergeben, dass im Monat rund 3500 Personen befördert werden. Dabei werden Nord- und Südlinie im Durchschnitt etwa gleich genutzt.

Zeitgewinn über Ulrich-Willer-Straße?

Die Verwaltung schlug Änderungen der Haltestellen und Fahrstrecken vor. Bei der Südlinie könnte die Haltestelle Jugendzentrum gestrichen werden und der Bus von der Untertorstraße über die Ulrich-Willer-Straße direkt das Birken-III-Gebiet anfahren. Dadurch könne Zeit gespart werden, so Brand. Der Bus vom Äußeren Ring würde dann nicht mehr direkt in die Kreuzbergstraße, sondern den Friedhof, dann die Baumhofstraße und die Lehmgrubenstraße anfahren. Burkhard Wagner zweifelte den Zeitgewinn an, da an der Einmündung der Ulrich-Willer-Straße zum Südring oft starker Verkehr sei und der Bus dort länger stehen würde. Die Verwaltung will die Zeiten an der Stelle noch einmal prüfen lassen.

Eine Erweiterung der Betriebszeiten des Stadtbusses auf den Sonntag wurde kurz diskutiert, wegen geschätzter Mehrkosten von 35 000 Euro im Jahr aber wieder fallengelassen.

Elektrische Rampe und alternative Antriebe

Um die Barrierefreiheit zu verbessern, wird für den künftigen Stadtbus eine elektrische Rampe gefordert. Der Fahrer müsste dann im Gegensatz zu der im Moment eingesetzten mechanischen Rampe den Bus nicht mehr verlassen.

Da die Elektromobilität an Bedeutung gewinnt, so Brand, werden die Auftragnehmer in der Ausschreibung gebeten, auch optional ein Angebot für alternative Antriebe des Stadtbusses wie Elektro oder Gas abzugeben.

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