Gemünden

Stadtrat Gemünden: Spuren eines Keltenhauses im neuen Baugebiet

Schild Wasserschutzgebiet in Seifriedsburg.
Schild Wasserschutzgebiet in Seifriedsburg. Foto: Michael Mahr

Die Gemündener brauchen sich keine Sorgen um ihr Trinkwasser zu machen. In Gemünden gibt es keine Probleme mit Trink- oder Löschwasser, stellte Bürgermeister Jürgen Lippert am Montag auf Nachfrage von Stadtrat Wolfgang Remelka (BfB) klar. Dieses Jahr habe sich das Grundwasser sogar wieder etwas erholt. Außerdem hat Gemünden vor Jahren bekanntlich mit neuen Brunnen in ein zweites Standbein für die Wasserversorgung investiert.

Was bei den archäologischen Grabungen für das neue Gemündener Baugebiet Mühlwiesen II in Richtung Schönau herausgekommen sei und wie es jetzt weitergehe mit dem Baugebiet, wollte Stadtrat Erhard Wiltschko (NBG) wissen. Baureferent Peter Interwies sagte, dass fertig gegraben sei. "Wir haben viele Scherben gefunden, also viel Kleinzeug." Das werde jetzt ausgewertet und dann könne man sie wiederhaben. Pfostenlöcher eines rechteckigen Hauses wurden ebenfalls gefunden, sagt Interwies auf Anfrage der Redaktion. Ansonsten gebe es diese Woche einen Termin mit den Planern des Bebauungsplans.

Stadtrat Risser wurde 65

Bürgermeister Lippert tat kund, dass Stadtrat Matthias Risser (CSU) Ende Juli seinen 65. Geburtstag gefeiert hatte und überreichte ein kleines Geschenk. Risser kündigte an, dass er im Februar in Ruhestand geht und dann vielleicht im Stadtwald Bäumchen gießen werde. Für die Stadtratskollegen möchte er noch eine nachträgliche Feier machen.

In der Sommerpause hat Lippert als eiliges Dienstgeschäft Straßenbauarbeiten in Seifriedsburg an die Rienecker Baufirma Brand in Höhe von 35 000 Euro vergeben, damit sie dieses Jahr noch erledigt werden. Massenbuchs Ortssprecher Günter Betz fragte anlässlich dessen an, was mit den angekündigten Verbesserungen der Ortsverbindungsstraße Kleinwernfeld–Massenbuch ist. Es stünden noch einige Straßenarbeiten an, beschied ihn der Bürgermeister.

Neues Rechenzentrum für das Rathaus

Einstimmig vergab der Stadtrat an die Firma Vintin Solutions in Sennfeld den Auftrag für ein neues Rechenzentrum im Rathaus (116 000 Euro) und für eine Anlage zur unterbrechungsfreien Stromversorgung mit Batterieschrank (32 800 Euro). Ebenfalls einstimmig (mit Enthaltung der Stimme von Jürgen Stich, da er persönlich betroffen ist) wurde Tobias Stich zum stellvertretenden Kassenverwalter ernannt (Kassenverwalterin ist Doris Steg).

Der Rechnungsprüfungsausschuss hatte angeregt, ein 36 Jahre altes Darlehen über 12 700 DM mit Laufzeitende Dezember 2034 vorzeitig zu tilgen. Mitte August wurde der Restbetrag von 2528,97 Euro bei der BayernLabo getilgt. "Wir sind so auf einen Schlag fast entschuldet", scherzte Bürgermeister Lippert.

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