HUNDSBACH

Tobias I. und Lisa I. regieren Hundsbach

Neue Regentschaft: Die Gesellschaftspräsidentin Susanne Keller (links) unterstützt das neue Prinzenpaar der Hundsbacher Karnevalsgesellschaft Prinz Tobias I. und Prinzessin Lisa I. bei der Verkündigung der Gesetze für die fünfte Jahreszeit.
Foto: Peter Pillich | Neue Regentschaft: Die Gesellschaftspräsidentin Susanne Keller (links) unterstützt das neue Prinzenpaar der Hundsbacher Karnevalsgesellschaft Prinz Tobias I. und Prinzessin Lisa I.

Mit einer eindrucksvollen Show eröffneten beim Prinzenball in der mottogerecht geschmückten und mit einem großflächigen Foto von Hundsbach versehenen Mehrzweckhalle die einheimischen Narren die diesjährige Session.

„Das Prinzenpaar kommt nicht aus Obersfeld“, erklärte bei der Ankündigung des neuen Prinzenpaares der Sitzungspräsident der Hundsbacher Karnevalsgesellschaft (HuKaGe), Ansgar Ehresmann, der zusammen mit der neuen Gesellschaftspräsidentin Susanne Keller die Moderation übernommen hatte. Getreu dem diesjährigen Motto „Hexen Vampire & ihre Meister – Hundsbach lädt zum Tanz der Geister“ wurde das neue Prinzenpaar Prinz Tobias I. und Prinzessin Lisa I. in einer Sänfte auf die Bühne getragen und dabei von zahlreichen Hexen und Vampiren flankiert.

Prinz Tobias I. (Fischer) ist 31 Jahre alt und stammt aus Büchold. Seit ein paar Jahren wohnt er in Gauaschach, will aber nach dem Umbau des Elternhauses wieder nach Büchold ziehen. Die Schule und seine Ausbildung zum Metallbauer machte er in Arnstein und arbeitet seit über zehn Jahren in Schweinfurt. Als Fußballer spielte er bis zur A-Jugend in Büchold, von 1999 bis 2007 in Obersfeld, dann in Gauaschach und ist derzeit Mittelfeldspieler in Diebach (Kreisliga Rhön). Gerüchten zufolge scheitert ein Wechsel nach Hundsbach momentan nur noch an der Ablösesumme.

Ein echtes Hundsbacher Gewächs ist die 26-jährige Prinzessin Lisa I. (Jansen), die als gelernte Friseurin in Arnstein arbeitet. Die Liebe zum Fasching liegt in der Familie, denn ihre Mutter Elke steht schon seit Jahren in der Bütt und Schwester Theresa tanzte in der Garde, die sie heute trainiert. Lisa treibt gerne Sport und ist ein treuer Fan des SKV. Sie ist auch gern mit ihrer Clique unterwegs, deren gute Seele sie ist. Und durch diese Clique hat sie auch vor sechs Jahren ihren Prinzen Tobias kennengelernt.

„Susanne Keller hat mich gefragt, ob ich nicht Faschingsprinzessin machen wollte“, erklärte Lisa, die Fasching über alles liebt. Aber wie auch ihr Prinz beschränkten sich die Aktivitäten bisher auf den Bereich vor und hinter der Bühne. „Und jetzt stehen wir beide das erste Mal beim Fasching auf der Bühne“, freuten sich die beiden.

Ohne zu zögern übergab anschließend Eußenheims Bürgermeister Dieter Schneider den Rathausschlüssel, denn bei leeren Kassen kann da nichts anbrennen. Seine Gedanken über die Narrenhochburg im Rathaus machte sich Ansgar Ehresmann, wenn die Narren aus Eußenheim, Aschfeld und Hundsbach alle zusammen vom Rathaus aus regieren wollen.

Viel Beifall heimste bei der Verabschiedung des „alten“ Prinzenpaars Walter I. und Susanne I. deren achtjährige Tochter Franca ein, als sie verkündete „Für uns Kinder war es auf jeden Fall ein supertolles Jahr - Mama und Papa waren abends schließlich oft nicht da“.

Unterstützt wurden die Hundsbacher Narren von den Gastgesellschaften aus Aschfeld, Eußenheim, Hammelburg, Himmelstadt, Karlstadt, Lauda, Mühlbach, Retzbach, Thüngen und Thüngersheim, die teilweise auch ihr Prinzenpaare mitbrachten und in den beiden Fragerunden auf der Bühne knifflige Fragen aus der Geschichte ihres Vereins beantworten mussten. Als besonderer Gast konnte der Präsident des „Narrenring Main-Neckar“ Stefan Schulz begrüßt werden, der der „Narrengesellschaft Strumpfkapp Ahoi Lauda“ angehört.

Viel Beifall heimsten auch die weiteren Akteure des Abends ein, wobei das zehnjährige Tanzmariechen aus Lauda Evelin Reitenbach sowie die Breakdancegruppe aus Lohr/Wertheim immer wieder Szenenapplaus bekamen. Viel Beifall gab es auch für das Tanzmariechen der AKG Aschfeld Barbara Scheuner, die Prinzengarde der HuKaGe sowie die Mittlere Garde der KaKaGe Karlstadt. Im Anschluss an den offiziellen Teil des Programms spielt das altbewährte „Rheinfeld-Duo“ (Klaus Göb und Dietmar Reinhart) zum Tanz auf.

Für die beiden Prunksitzungen am 21. und 28. Januar (Beginn jeweils 19.11 Uhr), sind Kartenvorbestellungen noch bei Nadine Schierling möglich. Die Karten können am Sonntag, 8. Januar zwischen 13 und 14 Uhr in der „alten Schule“ abgeholt werden. Restkartenverkauf!

Weitere Infos unter www.hu-ka-ge.de

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