Main-Spessart

Treffen der Hospizbegleiter: Wie die Kommunikation mit Maske gelingt

Mit theoretischem Input und praktischen Übungen veranschaulichte Lisa Kuchenmeister ihre Ausführungen zum Thema Kommunikation in der Hospizbegleitung bei Maskenpflicht und Distanzvorschriften.
Mit theoretischem Input und praktischen Übungen veranschaulichte Lisa Kuchenmeister ihre Ausführungen zum Thema Kommunikation in der Hospizbegleitung bei Maskenpflicht und Distanzvorschriften. Foto: Heribert Zeller

Fast ein halbes Jahr war es den aktiven Hospizbegleitern verwehrt, sich mit Gleichgesinnten im regelmäßigen Monatstreffen zu versammeln. Nach den ersten Lockerungen in der Corona-Pandemie mieteten die Verantwortlichen des Hospizvereins laut Pressemitteilung die Mehrzweckhalle in Laudenbach an. So konnten die Abstandsregeln und Hygienemaßnahmen eingehalten werden.

Fast 40 aktive Hospizbegleiter waren gekommen und wurden von Koordinatorin Petra Götz über die aktuelle Situation der Vereinsarbeit informiert: Nachdem wochenlang keine Begleitungen und andere Aktivitäten der Ehrenamtlichen möglich waren, laufen seit einigen Tagen wieder regelmäßige Anfragen über das Hospiztelefon ein.  

Als Referentin des Abends konnte Lisa Kuchenmeister – selbst aktives Mitglied im Verein – und Expertin für Kommunikationsberatung und Gefühlscoaching gewonnen werden. „Wir freuen uns“, betonte der Vorsitzende Heribert Zeller, „dass die Referentin ein Thema ausgewählt hat, das genau zu der momentanen Ausnahmesituation passt.“ Wie kann Kommunikation mit Maskenpflicht und Abstandsregeln bei Kranken und Sterbenden funktionieren? Diese Frage stand im Mittelpunkt ihrer Ausführungen zum Thema „Nährende und einfühlsame Gespräche in herausfordernden Zeiten“.

Achtsamer Einsatz der Stimme

Der Mund- und Nasenschutz erschwere deutlich die Kommunikation, aber es gibt Möglichkeiten, die Begegnungen zu vertiefen, so die Referentin. Durch gezielten und achtsamen Einsatz der Stimme, durch deutliche Körpersprache und Gestik sowie eine verstärkte mimische Betonung der Augenpartie sei es möglich, uns unserem Gegenüber ein ganzes Stück näher zu bringen. Auch der praktische Teil kam nicht zu kurz: Mit gezielten Partnerübungen konnten die Teilnehmer unter Anleitung der Referentin das Gesagte ausprobieren, die eigene Wahrnehmung überprüfen und die Kommunikation mit der Maske trainieren.

Etwa 50 Ehrenamtliche im Hospizverein Main-Spessart stehen für Begleitungen zur Verfügung. Anfragen privat oder von entsprechenden Einrichtungen sind jederzeit über das Hospiztelefon möglich unter Tel.: (0171) 7349108.

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