Triefenstein

Triefenstein: Bolzplätze bleiben geschlossen

Bauanträge und diverse Anfragen standen auf der weiteren Tagesordnung der öffentlichen Sitzung des Gemeinderates, die mit einem stillen Gedenken an den im Alter von 78 Jahren gestorbenen Altbürgermeister Jürgen Nolte aus Trennfeld eröffnet wurde.

Bürgermeisterin Kerstin Deckenbrock ließ ihre Kolleginnen und Kollegen am Ratstisch sowie die Zuhörer auch in dieser Sitzung einen Blick in ihren Terminkalender werfen. Sie traf Vertreterinnen der Nachbarschaftshilfe "Hand in Hand", nahm an der Hauptversammlung der Jagdgenossenschaft Homburg teil und war Gast in der Mitgliederversammlung des Homburger Carnevalvereins.

Weiter berichtete sie von Rückfragen, in denen Triefensteiner Bürger wissen wollten, warum die Bolzplätze immer noch gesperrt seien. Deckenbrock zitierte wörtlich die zuständige Abteilung des Landratsamts Main-Spessart:  "Hinsichtlich der Tatsache, dass schon wieder einige Schulklassen wegen Corona geschlossen wurden, sollte man zum Schutz der Kinder und Jugendlichen die Bolzplätze und Beachvolleyball-Felder noch abgesperrt lassen."  Eine gegenseitige Berührung sei bei diesen Sportarten nicht zu vermeiden.

Die Bürgermeisterin kam weiter auf die im August gegründete "Nachbarschaftshilfe Triefenstein" und auf deren grundsätzliches Ziel zu sprechen. Konkret nannte sie die Teilnahme älterer Menschen am Gemeinschaftsleben, die Koordination von Diensten und Hilfen sowie die Verfügbarkeit wichtiger Informationen vor Ort und die Optimierung der nahen Mobilität. Das Angebotsspektrum umfasse nach derzeitiger Planung folgende kostenlose Dienstleistungen: Hilfe im Alltag (Einkaufsdienst, handwerkliche Hilfe), Begleitdienste, Behördengänge, Besuchsdienste, Hilfe im Haushalt, kleine Gartenarbeiten. Ehrenamtliche Helfer seien weiter willkommen, sagte die Bürgermeisterin.

Zum Entwurf der "Satzung Sicherheit und Ordnung" gibt es offensichtlich weiteren Informationsbedarf, sagte Deckenbrock dem Gemeinderat. Konkret nannte sie nicht erlaubte Verunreinigungen jeglicher Art der öffentlichen Grün- und Erholungsanlagen sowie der Kinderspielplätze. In einem weiteren Paragraph gehe es nicht um einen generelles Verbot des Alkoholgenusses in der Öffentlichkeit, sondern um die Störung der allgemeinen Sicherheit und Ordnung, wenn Alkohol im Spiel sei (zum Beispiel Vermüllung und Vandalismus auf öffentlichen Plätzen).

Befürwortet wurden der Umbau eines Zweifamilienhauses in der Frühlingsstraße9 in Rettersheim sowie der Abriss, Wiederaufbau und die Sanierung eines Einfamilien-Wohnhauses in der Hauptstraße 62 in Trennfeld.

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