Karbach

Über Jahre im Einsatz für die Kirche

Die neu gewählten Mitglieder des Kirchenrates der Pfarrei Karbach: (von links) Karl-Heinz Vogel, Peter Ludwig, Volker Schäd, Armin Rüb und Pfarrer Stefan Redelberger. Daneben die ausgeschiedenen Mitglieder, Kirchenpfleger Klaus Müller und Herbert Kern.
Foto: Josef Laudenbacher | Die neu gewählten Mitglieder des Kirchenrates der Pfarrei Karbach: (von links) Karl-Heinz Vogel, Peter Ludwig, Volker Schäd, Armin Rüb und Pfarrer Stefan Redelberger.

In der Karbacher Pfarrkirche St. Vitus verabschiedete Pfarrer Stefan Redelberger am Sonntag die ausgeschiedenen Mitglieder des Kirchenrats. Zugleich begrüßte er die Nachfolger in diesem Amt.

Ein besonderer Dank galt dem seit 24 Jahren amtierenden Kirchenpfleger Klaus Müller. Er hatte sich in dieser Zeit um finanzielle, bauliche und andere organisatorische Aufgaben in der Pfarrei gekümmert. Gedient hat er den Pfarrern Albert Gliesche, Adam Possmayer, Vikar Klaus Weber, Louis Tokopanga Wemalowa und Mariusz Dolny. Auch heute noch hält Müller die Verbindung und Partnerschaft mit Windisch-Kamnitz (Tschechien) am Leben. Müller wurde mit der Ehrennadel und einer Verdiensturkunde des Bistums Würzburg, unterzeichnet von Bischof Franz Jung, ausgezeichnet.

Herbert Kern war zwölf Jahre Kirchenverwaltungsmitglied und bekam eine Urkunde für sein langjähriges Engagement von Generalvikar Thomas Kessler. Stefan Endrich war sechs Jahre in der Kirchenverwaltung, auch als Kommunionhelfer.

Eingeführt wurde Karl-Heinz Vogel als neuer Kirchenpfleger, der schon sechs Jahre Kirchenverwaltungsmitglied ist und seit 1. Januar dieses Jahres für die Belange der Kirche St. Vitus sorgt. Hinzu kommt Volker Schäd, der sich seit zwölf Jahren in der Kirchenverwaltung engagiert und seit 1. Januar 2019 als Schriftführer verantwortlich zeichnet. Armin Rüb ist neu in der Kirchenverwaltung und stellvertretender Kirchenpfleger. Neu ist auch Peter Ludwig.

Pfarrer Redelberger bedankte sich bei der Verabschiedung bei den treuen Mitarbeitern, ebenso bei deren Ehefrauen, die oft auf ihre "bessere Hälfte" verzichten mussten.

Eine enttäuschende Botschaft mussten die Kirchenbesucher allerdings auch mit nach Hause nehmen: Wegen der angespannten Finanzverhältnisse der Diözese könnten in nächster Zeit nur Kirchenrenovierungen verwirklicht werden, die entweder bereits begonnen wurden oder unaufschiebbar sind. Alle anderen - dazu gehört auch die Karbacher Kirche - wurden vorerst auf Eis gelegt.

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