Kreuzwertheim

Umsetzung der Corona-Regeln im Schulalltag

Schulleiter Peter Erdmann, Staatssekretärin Anna Stolz, Schulrätin

Helene Deckert-Bau, Bürgermeister Klaus Thoma und Landrätin Sabine Sitter (von links) mit

Abstandshütchen vor der Grundschule Kreuzwertheim.
Foto: Frauke Beck | Schulleiter Peter Erdmann, Staatssekretärin Anna Stolz, Schulrätin Helene Deckert-Bau, Bürgermeister Klaus Thoma und Landrätin Sabine Sitter (von links) mit Abstandshütchen vor der Grundschule Kreuzwertheim.

Wie sieht der Schulalltag mit Abstands- und Hygieneregeln aus, mit welchen praktischen Problemen haben Schulleitungen zu kämpfen und wo können der Landkreis, das Schulamt und der Freistaat helfen? Mit diesen Fragestellungen besuchten Landrätin Sabine Sitter, Schulrätin Helene Deckert-Bau und Kultusstaatssekretärin Anna Stolz laut Pressemitteilung die Grundschule in Kreuzwertheim, heißt es in einer Pressemitteilung.

Bürgermeister Klaus Thoma, selbst Vater eines Grundschulkindes, schloss sich als Vertreter der Kommune der Gruppe an. Schulleiter Peter Erdmann stellte in einem kleinen Rundgang das Hygienekonzept der Schule vor und lobte die Schülerinnen und Schüler, die sich alle sehr gut an die Vorgaben halten würden.

Verschiedene Eingänge

Die Klassen nutzen je nach Lage ihres Klassenzimmers verschiedene Eingänge, beim Zutritt zur Schule werden die Hände desinfiziert, und im Wartebereich vor der Schule signalisieren Hütchen, welcher Abstand zum Mitschüler einzuhalten ist. Die Kinder besuchen die Schule jeden Tag drei Stunden, eine Mittagsbetreuung wird angeboten, aber derzeit wegen des Wechsels von Präsenzunterricht und "Lernen zu Hause" von weniger Kindern genutzt.

 "Wir haben uns in den Lagebesprechungen zum Katastrophenschutz auch intensiv mit dem Thema Schule befasst. Es ist mir wichtig, nicht nur am grünen Tisch zu entscheiden, sondern auch im direkten Gespräch mit den hier Verantwortlichen Lösungen für die Probleme, die die Situation einfach mit sich bringt, zu entwickeln", betonte Landrätin Sitter.

"In den Schulen wird Großartiges geleistet", bedankte sich Kultusstaatssekretärin Anna Stolz, die jede Woche an Schulen im Freistaat unterwegs ist, um zu erfahren, wie die Vorgaben des Kultusministeriums in der Praxis umgesetzt werden. In diesem Zusammenhang sprach Landrätin Sitter die vom Ministerium geforderten Bestätigungen eines Arztes oder des Gesundheitsamtes an, dass das Kind untersucht und ein Verdachtsfall ausgeschlossen wurde, die alle Schülerinnen und Schüler vorlegen müssen, falls sie coronaspezifische Symptome zeigen. Allerdings weigern sich viele niedergelassenen Ärzte nach wie vor, Testungen durchzuführen oder die entsprechenden Bescheinigungen auszustellen, gab Sitter der Kultusstaatssekretärin mit auf den Weg und bat um eine schnelle Lösung. 

Verdachtsfälle zügig testen

Einen Wunsch hatte auch Schulleiter Erdmann an Anna Stolz: Er wünsche sich Rahmensetzungen mit Spielraum, denn nicht jede Vorgabe sei für alle Schulen gleichermaßen passend. Stolz ermutigte den Schulleiter, sich bei drängenden Problemen direkt an das Schulamt zu wenden.  Einen Ausblick wagte Stolz auf das kommende Schuljahr, "auch wenn es der Blick in die Glaskugel sei." Präsenzunterricht für alle Schüler ohne Abstands- aber mit Hygieneregeln sei das erklärte Ziel.

"Bis zum Herbst müssen wir ein schnelles und unkompliziertes System entwickelt haben, um Verdachtsfälle zügig testen zu können", stellte Sitter klar. Mit gutem Grund erhalte man die Teststrecke in Marktheidenfeld, auch wenn derzeit nur wenige Tests nötig seien. Zum Schluss besuchte die Runde eine dritte Klasse.

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