Gemünden

Untreue: Anwalt gab Gelder nicht an Mandanten weiter

Eine Überweisung für ein Ehepaar landete auf dem Geschäftskonto und blieb dort. Erst nach einem Zivilprozess erfolgte die Herausgabe. Nun stand der Beschuldigte vor Gericht.
Das Amtsgericht in Gemünden.
Das Amtsgericht in Gemünden. Foto: Michael Mahr
Ein ungewohntes Bild bot sich am Montag in einer Verhandlung am Amtsgericht Gemünden. Ohne seine gewohnte schwarze Robe musste ein Rechtsanwalt aus Main-Spessart auf der Bank Platz nehmen. Als Angeklagter, dem die Staatsanwaltschaft Würzburg Untreue vorgeworfen hat. Über drei Jahre lang hat er Mandantengelder für sich einbehalten. Nun wurde er zu einer Geldstrafe verurteilt.Ende 2014 hatte der Anwalt ein Ehepaar erfolgreich in einem Zivilprozess vor einem Gericht in Mönchengladbach vertreten. In dem Urteil gegen eine Bank wurde dem Paar ein Betrag von knapp 2500 Euro plus Verfahrenskosten zugesprochen.
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