Urspringen

"Urspringer Gruppe" weiter mit bewährter Führung

Die neuen Vorsitzenden der 'Urspringer Gruppe': Im Bild (von links) Kurt Scholz (Stellverteter), Christian Rauch (Verbandsvorsitzender), Martin Schreiner (zweiter Stellvertreter).
Die neuen Vorsitzenden der "Urspringer Gruppe": Im Bild (von links) Kurt Scholz (Stellverteter), Christian Rauch (Verbandsvorsitzender), Martin Schreiner (zweiter Stellvertreter). Foto: Gerhard Schmitt

In der konstituierenden Sitzung des Wasserzweckverbandes "Urspringer Gruppe" konnte Verbandsvorsitzender Christian Rauch im Schulungsraum der Urspringer Feuerwehr alle Verbandsräte und Geschäftsführer Manfred Franz begrüßen. Das zehnköpfige Gremium besteht aus sechs Verbandsräten der Gemeinde Urspringen, zwei Vertretern des Marktes Zellingen und zwei Vertretern der Stadt Karlstadt.

Zum neuen Verbandsvorsitzenden wählte das Gremium mit neun Stimmen bei einer Enthaltung erneut Christian Rauch. Eine Stimme entfiel auf Martin Schreiner. Zum ersten Stellvertreter wählten die Verbandsräte wie bisher Kurt Scholz. Er erhielt neun Stimmen. Klemens Albert erhielt eine Stimme. Mit allen Stimmen der Anwesenden wurde Martin Schreiner zum zweiten stellvertretenden Vorsitzenden gewählt.

Vereidigung nicht notwendig

Die Wahlen fanden unter der Leitung von Bürgermeister Volker Hemrich statt. Auf die Vereidigung der Vorsitzenden und Verbandsräte konnte verzichtet werden, da alle bereits als Gemeinderäte vereidigt wurden, beziehungsweise dem bisherigen Gremium bereits angehört hatten.

In den Rechnungsprüfungsausschuss des Wasserzweckverbandes wurden Paul Nätscher, Klemens Albert und Dr. Totnand Bald berufen. Vorsitzender ist Paul Nätscher.

Auf Anregung von Wolfgang Väth wurde die Aufwandsentschädigung für den Verbandsvorsitzenden von bisher 200 Euro auf 300 Euro monatlich festgelegt. Sie hätte unter der Berücksichtigung der tariflichen Anpassung aktuell 229,15 Euro betragen.  Er begründete dies mit dem zu erwartenden Arbeitsmehraufwand durch die anstehenden Maßnahmen. Das Gremium stimmte mit neun Stimmen dafür. Die beiden Stellvertreter erhalten jeweils 70 Euro im Monat. Das Sitzungsgeld beträgt wie bisher 25 Euro pro Sitzung.

Leitung rund um die Uhr

Der Ergänzung des Betriebsführungsvertrags mit der Energieversorgung Lohr-Karlstadt um den Bereich Tiefbauarbeiten stimmte das Gremium einstimmig zu. Zukünftig werden alle anfallenden Arbeiten wie Aufgraben, Wiederverfüllen und Wiederherstellung der Straßenoberfläche durch eine Tiefbaufirma im Rahmen dieses Betriebsführungsvertrags durch die Energie abgewickelt. Hintergrund ist, dass es sich oftmals um ein geringes Auftragsvolumen handelt. Das mache das Angebot oft teuer. Immer weniger Firmen wollten diese Leistung anbieten. Durch den Vertrag wird auch eine Arbeitsleistung am Wochenende, an Feiertagen und rund um die Uhr gewährleistet.

Weitere Themen waren unter anderem die Beschädigung der Wirtschaftswege durch Maßnahmen der Wassergruppe. Kurt Scholz wollte wissen, wann diese wiederhergestellt werden. Volker Hemrich ergänzte, dass auch einige Grenzsteine neu vermessen und errichtet werden müssen.

In Kürze soll der Schachtabbruch am Bauhof in Urspringen erfolgen. Bürgermeister Hemrich fragte nach der Kostenübernahme. Paul Nätscher sprach an, wann denn die Gebührenbescheide verschickt werden. Manfred Franz teilte dazu mit, dass die Zahlen und Unterlagen bei der Kommunalaufsicht vorliegen und diese in Kürze über das weitere Vorgehen informieren werde. Die Verbandsräte verständigten sich auch darauf, die Einladungen zu den Sitzungen zukünftig vorab per E-Mail zu verschicken.

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