Steinfeld

Wasser und Abwasser in Steinfeld werden teurer

In seiner jüngsten Sitzung beschäftigte sich der Gemeinderat Steinfeld mit diesen Themen.

Gebührenerhöhung: Einstimmig (14:0) beschloss das Gremium höhere Wasser- und Abwassergebühren für den Zeitraum 2021 bis 2024. Demnach kostet der Kubikmeter Wasser künftig 1,16 Euro bei einer jährlichen Grundgebühr von 36 Euro (bislang 1,18 Euro und 6,14 Euro Grundgebühr). Der Kubikmeter Abwasser kostet künftig 3,98 Euro bei einer jährlichen Grundgebühr von ebenfalls 36 Euro (bislang 3,66 Euro, eine Grundgebühr gab es bisher nicht). Die neuen Gebühren sind das Ergebnis einer alle vier Jahre stattfindenden Neukalkulation und gewähren – künftige Investitionen nicht eingerechnet – kostendeckenden Betrieb der Wasser- und Abwassereinrichtungen.

Carport abgelehnt: Mit 12:2 Stimmen lehnte der Gemeinderat den Bau eines Carports an der Sterngasse und den dafür notwendigen Teilabriss einer Scheune ab. Hintergrund der Ablehnung ist, dass sich das Vorhaben im Steinfelder Altort befindet, für den es seit Jahresanfang eine Sanierungssatzung gibt. Bereits im Juni hatte das Gremium dem Bauwerber empfohlen, den Carport mit einem Satteldach zu versehen und auf das geplante Pultdach zu verzichten, da ein solches im Widerspruch zur Sanierungssatzung stehe. Dieser Empfehlung kam der Bauwerber nicht nach. Lediglich Sonja Stahl und Martin Schuhmann (beide FW) hatten kein Problem mit einem Pultdach.

Busstellplätze: Mit 13:1 Stimmen befürwortete das Gremium die geplante Errichtung von Busstellplätzen im rückwärtigen Bereich der Hausener Straße in Hausen. Dagegen war Dritter Bürgermeister Günter Siegl (CSU), da Nachteile für Anlieger nicht auszuschließen seien.

Rathaus-Beleuchtung: Edmund Knöferl (CSU) regte an, die Außenbeleuchtung des Rathauses zu verbessern und auch das Kriegerdenkmal davor zu beleuchten. Er werde sich drum kümmern, sagte der Bürgermeister mit Blick ins Gremium, das Zustimmung signalisierte.

Baugebiet Waldzell: Florian Dittrich (CSU) erkundigte sich nach dem Sachstand zum geplanten Neubaugebiet in Waldzell und erfuhr von Bürgermeister Günter Koser (CSU), dass das Landratsamt noch weitere Begründungen für den im Juni beschlossenen Bebauungsplan verlangt habe. Vor wenigen Tagen habe die Behörde mitgeteilt, dass die Begründungen in Ordnung seien; somit werde der Plan nun mit diesen Begründungen zur Genehmigung eingereicht.

Hydrant: Theobald Herrmann (FW) stellte noch einmal die Frage in den Raum, ob die geplante Wasserleitung zum neuen Waldzeller Hochbehälter nicht doch vielleicht mit einem Hydranten für die Feuerwehr versehen werden sollte. Das werde der Feuerwehr nicht viel bringen, da die Leitung nur zwei Liter pro Sekunde transportieren könne, hielt ihm der Bürgermeister entgegen. "Damit können die Feuerwehrleute nichts anfangen", meinte auch Siegl.

Einstimmig fiel der Beschluss zur Vergabe des Ingenieurvertrages für den Hochbehälter-Neubau in Waldzell samt Anbindung an Steinfeld und Hausen ab Leistungsphase 5 (Ausführungsplanung) an das Büro Baurconsult.

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