Karbach

Wildunfall nicht gemeldet und Tier erst am nächsten Tag gesucht

Ein Wildunfall muss gemeldet werden, am besten direkt mit dem Handy bei der Polizei.
Foto: Marcus Börner | Ein Wildunfall muss gemeldet werden, am besten direkt mit dem Handy bei der Polizei.

Am Samstag wurde gegen Mittag eine 25-jährige Frau dabei beobachtet, wie sie trotz schlechter Sichtverhältnisse und ohne eine Warnweste zu tragen, zwischen Karbach und Birkenfeld den Fahrbahnrand der Staatstraße absuchte. Darauf angesprochen, gab die Karbacherin an, in der Nacht zuvor auf dem Weg zur Arbeit einen Wildunfall mit einem Reh gehabt, diesen aber nicht gemeldet zu haben.

Da das Tier nicht aufgefunden werden konnte, wurde umgehend der zuständige Jagdpächter informiert. Gegen die  Frau wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eröffnet, da sie nach dem Bayerischen Jagdgesetz dazu verpflichtet gewesen wäre, den Unfall unverzüglich zu melden.

Die Polizei informiert: Zur Abwicklung von Wildunfällen ist die Vorlage einer sogenannten Wildunfallbescheinigung bei der Kfz-Versicherung notwendig, diese stellt die Polizei gegen zehn Euro Gebühr aus. Dazu muss der Unfallschaden vorgezeigt werden, was auch mit etwas zeitlichem Verzug bei einer Polizeidienststelle erfolgen kann. Aus Tierschutzgründen ist aber bereits unmittelbar nach einer Kollision mit Wild der Jagdausübungsberechtigte oder die Polizei zu informieren.

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