Arnstein

Wolfgang Krebs erhält Sonderpreis des Fränkischen Kabaretts

Wolfgang Krebs hat im Satiremagazin 'Quer' schon viele Rollen gespielt.
Foto: Gregor Wiebe | Wolfgang Krebs hat im Satiremagazin "Quer" schon viele Rollen gespielt.

Im Rahmen der zweiten Vorrunde zum diesjährigen Fränkischen Kabarettpreis, am Mittwoch, 15. Mai, erhält Wolfgang Krebs, den Sonderpreis des Fördervereins Fränkischer Kabarettpreis. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr  in der Stadthalle Arnstein, heißt es in einer Pressemitteilung des Veranstalters.

Krebs wurde unter anderem bekannt durch die Parodien der bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber, Horst Seehofer und Markus Söder im Satiremagazin "Quer" des Bayerischen Rundfunks. Er wird Auszüge aus seinem neuen Programm präsentieren. Dabei sagt er in einer Diskussionsrunde mit den prominenten Politikern der Landflucht den Kampf an. In der Landwirtschaft "Zur Toten Hose" wird debattiert, gelacht und gesungen. Die Laudatio hält der Moderator und Fränkische Kabarettist Oti Schmelzer.

Die zweite Vorrunde werden drei in der Kabarettszene bekannte Künstler bestreiten, wobei mindestens einer ins Finale am 19. Oktober einziehen wird. Der Förderverein „Fränkischer Kabarettpreis e.V.“ freut sich auf Zeha Schmidtke, Inka Meyern und Tom Ehrlich.

Drei Künstler treten in Vorrunde an

Zeha Schmidtke beobachtet, dass wir meinen, recht helle zu sein, nur weil da neuerdings die trübe Funzel unseres Displays die Finsternis erhellt. Als wären der Mensch und seine Taten bei Licht besehen konstant. Kann man nur hoffen und, so weit es irgend geht, vorsorgen, dass die freien doofen Radikalen nie die Übermacht ergreifen. So spricht Zeha Schmidtke und er meint es ernst, muss dabei aber immer lachen.

Inka Meyer hält in "Der Teufel trägt Parka" ein hochkomisches Plädoyer gegen den Wahnsinn der Schönheitsindustrie und für eine entspannte Weiblichkeit. Die Botschaft der Mode- und Kosmetikbranche ist klar: "Frauen, ihr lauft aus, werdet alt, seid zu fett und habt zu viele Haare." Das alles wird von den Modekonzernen gestickt eingefädelt, damit sich ihre Gucci-Taschen mit unserer Kohle füllen. Und am Ende sind wir schön. Schön blöd, sagt Meyer. 

Tom Ehrlich beschloss nach zwanzig Jahren als Ingenieur und IT-Spezialist in der deutschen Industrie 2011 zum Kabarett zu wechseln. Sein zweites Soloprogramm trägt den Titel: "Uns geht's doch gut, oder?" Natürlich geht's den Deutschen gut - aber nicht allen! Die Reichen werden immer reicher, der Sparer bekommt keine Zinsen mehr und vielen droht die Altersarmut. Dazu gibt es eine Sendung mit der Maus zum Thema Altersvorsorge, ein NSA-Agent erklärt, wie man sich richtig verhält und Siggi von der AfD erzählt, wie er überraschend Abgeordneter wurde.

Karten: ab sofort bei der Geschäftsstelle Förderverein „Fränkischer Kabarettpreis“e.V., Irene Hegler, Tel.: (09736) 7 51 99 90 oder unter www.fraenkischer-kabarettpreis.de                                     

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