Lohr

Zehnjähriger verblüfft das Publikum

Ernteten besonders reichlichen Applaus: Peter Wirth (links) und sein Schüler Max Baumer an den Schlagzeugen.
Foto: Sylvia Knüppel | Ernteten besonders reichlichen Applaus: Peter Wirth (links) und sein Schüler Max Baumer an den Schlagzeugen.

Trotz der sommerlichen Hitze fanden sich am Mittwoch etwa 90 Besucher in der Alten Turnhalle in Lohr ein, um dem alljährlichen Sommerkonzert der Sing- und Musikschule Lohr zuzuhören.

Nach einer kurzen Begrüßung durch Kulturamtsleiter Peter Häring eröffneten die „Flotten Zupfer“, die von Hans Jürgen Zezula mit seinem Kontrabass begleitet wurden, den musikalischen Reigen mit drei Sätzen aus Rainer Vollmanns „Traumbilder“.

Jörg Bieberstein spielte am Klavier nach „Ground Background Music“ von Koji Kondo das allen bekannte „Hey, hey Wickie“ von Christian Bruhn und versetzte damit die Anwesenden zurück in die Kindheit. Bemerkenswert war die Darbietung des erst zehnjährigen Adrian Lauerbach, der auf dem Klavier „Inspirationen“ von Margret Feils zu Gehör brachte und mit eigenen Interpretationen untermalte.

Lied regt zum Schmunzeln an

Auch der Gesang kam an diesem Abend nicht zu kurz. Am Klavier begleitet von Daniel Herzig intonierte Isabel Lang „Anthem“ aus dem Musical „Chess“ von Benny Andersson, Tim Rice und Björn Ulvaeus sowie aus „Mary Poppins“ von George Stiles und Anthony Drewe „Völlig ohne Fehler“ – ein Lied, das dem einen oder anderen immer wieder ein Schmunzeln abrang.

Nach dem Vortrag von Eva Nätscher „Skinny love“ von Justin Vernon musste sich das Publikum „umdrehen“. Die „Improvisation für zwei Drumsets“ fand aus Platzgründen im hinteren Bereich der Halle statt. Die Darbietung von Max Baumer und Peter Wirth wurde mit besonders großem Applaus bedacht, bevor es in die Pause ging.

Danach spielte Philipp Merz am Klavier „Oltremare/II giorni“ von Ludovico Einaudi und Canan Kurban sang „Wherever you will go“ von Alex Band und Aaron Kamin. Sie wurde am Klavier begleitet von Daniel Herzig. Fani Sapouridou am Klavier bot „Gnossienne Nr. 1“ von Erik Satie bevor Alexander Esgen das „Prelude Nr. 5“ von Heitor Villa-Lobos auf seiner Gitarre spielte.

Die „Sonatine F-Dur 1. Satz: Allegro Assai“ von Ludwig van Beethoven wurde von Lina Hartmann am Klavier dargeboten, bevor Schona Mihalys-Marquardt auf ihrer keltischen Harfe „Woman of Ireland“, „Die kleine Meerjungfrau“ und „The Voice“ zu Gehör brachte und sich eindrucksvoll selber mit Gesang begleitete. Auch dieser Vortrag wurde vom Publikum mit großem Applaus bedacht.

Häring dankte allen Mitwirkenden und auch den Besuchern für den schönen Abend. Vorbereitet haben die Schüler ihre Beiträge unter Leitung von Michael Albert, Petra Breitenbach, Birgit Genzel, Daniel Herzig, Alfons Meusert, Susanne Nickel und Peter Wirth.

Unter Leitung von Hans Jürgen Zezula am Kontrabass spielten die „Flotten Zupfer“: Gloria Kraft (Flöte), Aaliyah Fleißner, Sabina Geis, Karin Heilgenthal, Mara Lippert (Mandoline), Anette Arns, Reinhild Becker (Mandola), Theresa Bednarz, Lisa Eingärtner, Alexander Esgen, Tina Ganz, Louis Gottschalk und Steffi Völker (Gitarre).

Adrian Lauerbach: der Zehnjährige verblüffte.Foto: Sylvia Knüppel
| Adrian Lauerbach: der Zehnjährige verblüffte.Foto: Sylvia Knüppel
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