THÜNGEN

Zusammenarbeit über Ortsgrenzen hinweg

Die Konferenzteilnehmer der Kommunen im unteren Werntal: vorne (von links) Jürgen Eisentraut (ALE), Lorenz Strifsky (Bürgermeisterkandidat Thüngen), Thomas Obert (Zweiter Bürgermeister Eußenheim), Günter Morgenstern (Bürgermeisterkandidat Thüngen), Klaus Schäfer (Gemeinderat Gössenheim), Saskia Nicolai (Regionalmanagerin Landratsamt), Linda Plappert-Metz (Bürgermeisterin Arnstein), Martina Utsch (Dritte Bürgermeisterin Eußenheim), Dieter Schneider (Bürgermeister Eußenheim); hinten (von links) Karsten Heeschen (Bauamt Karlstadt), Erich Fenn (Zweiter Bürgermeister Gössenheim), Wolfgang Krug (Stadtrat Karlstadt), Rüdiger Amthor (Vorsitzender Vereinsring Karlstadt-Stetten), Marco Amrhein (Bauamt Karlstadt), Theo Gärtner (Bürgermeister Gössenheim), Joachim Omert (ALE), Wolfgang Heß (Gemeinderat Thüngen), Horst Herold (Geschäftsleiter Arnstein) und Franz-Josef Sauer (Stadtrat Arnstein).
Foto: Ile | Die Konferenzteilnehmer der Kommunen im unteren Werntal: vorne (von links) Jürgen Eisentraut (ALE), Lorenz Strifsky (Bürgermeisterkandidat Thüngen), Thomas Obert (Zweiter Bürgermeister Eußenheim), Günter Morgenstern ...

Die Gemeinden im unteren Werntal und die Stadt Karlstadt wollen zukünftig in vielen Bereichen wesentlich enger zusammenarbeiten. Ein erstes Treffen von Bürgermeistern, Stadt- und Gemeinderäten sowie Mitarbeitern aus der Verwaltung fand am vergangenen Wochenende in der „Schule der Dorf- und Flurentwicklung Klosterlangheim“ in Lichtenfels statt.

Im Rahmen des Programms „Integrierte Ländliche Entwicklung“ (ILE) trafen sich Vertreter der Kommunen Arnstein, Thüngen, Karlstadt, Eußenheim und Gössenheim mit Jürgen Eisentraut und Joachim Omert vom Amt für ländliche Entwicklung (ALE) sowie mit Saskia Nicolai vom Regionalmanagement des Landratsamts Main-Spessart.

Die Gründe für eine Zusammenarbeit liegen auf der Hand. Die Probleme wie demografischer Wandel, schlechte Verkehrsanbindung, schwindende Nahversorgung, weniger Ärzte, weniger Gastronomiebetriebe und so weiter sind in vielen Kommunen gleich. Lösungen und Projekte würde eine Gemeinschaft leichter realisieren können als eine Gemeinde allein, war man sich bei dem Treffen einig. Zudem werden gemeinschaftliche ILE-Projekte finanziell gefördert – überwiegend mit öffentlichen Mitteln der Europäischen Union, des Bundes und des Freistaates Bayern.

Die Teilnehmer des Workshops erarbeiteten Stärken und Schwächen ihrer eigenen Kommunen sowie der Region. Schnell wurden gemeinsame Themen offensichtlich, für die Ziele definiert werden konnten. Dazu gehören Infrastruktur, Verkehr, Tourismus, demografischer Wandel, Lebensqualität, Wirtschaft, Mobilität und weitere.

Name der „ILE“ noch unklar

Damit diese Ziele gemeinschaftlich angegangen werden können, müsste eine „ILE Unteres Werntal Main“ (der Name ist noch nicht definiert) gegründet werden. Der nächste Schritt wäre ein gemeinschaftlicher Informationsabend. Dieser soll im März in der Werntalhalle in Stetten für alle Bürgermeister, Stadt- und Gemeinderäte stattfinden. Über die Teilnahme an dieser „ILE“ soll dann im April in den einzelnen Stadt- und Gemeinderäten abgestimmt werden.

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