Fellen

Zweckverband Abwasserbeseitigung verabschiedete den Haushalt

Die Verbandsversammlung des Zweckverbandes Abwasserbeseitigung Fellen-Aura verabschiedete in der ersten Zusammenkunft der neuen Wahlperiode den Haushaltsplan für das Jahr 2020. VG-Kämmerer Sebastian Bechold erklärte das mit einem Gesamtvolumen von 178 000 Euro ausgestattete Zahlenwerk. Vorsitzende Zita Baur machte deutliche Preisanstiege bei Personal- und Betriebskosten aus.

Im Vermögensteil ist lediglich ein durch die Rücklagenentnahme von 30 000 Euro finanzierter Ansatz für den altersbedingten Austausch von Anlagenteilen vorgesehen. Der Verwaltungsetat ist durch die um rund 10 000 Euro deutlich gestiegenen Lohnkosten und Soziallasten des Klärwärters und seines Stellvertreters sowie Entschädigungen der Vorsitzenden und Verbandsräte von 69 000 Euro geprägt. Weiter haben sich die Betriebskosten um 8500 Euro auf jetzt 63 800 Euro verteuert. Weitere größere Ausgabepositionen sind der Unterhalt und Anschaffung von Arbeitsgerät und betriebstechnischen Anlagen mit 10 600 Euro, sächliche Ausgaben 3000 Euro, Stromkosten für Becken und Kläranlage 15 000 Euro, Verteuerung der Klärschlammbeseitigung auf 30 000 Euro, Abwasserabgabe 10 000 Euro sowie Kosten für Sachverständige 3000 Euro.

Seit 2011 schuldenfrei

Erfreulicherweise ist der Abwasserzweckverband seit 2011 schuldenfrei, und somit fallen weder Zins- noch Tilgungsleistungen an, freute sich Bürgermeisterin Baur. Auf der anderen Seite steigen durch diese Mehrkosten die Umlagen beider am Verband beteiligter Gemeinden um 18 000 Euro auf jetzt 148 000 Euro, die als einziger Wert auf der Einnahmeseite zur Verfügung stehen. Nach dem 2019 neu gefassten Umlageschlüssel nach der Abwassermenge des Vorvorjahres trägt die Gemeinde Aura 90 672 Euro (Vorjahr 78 442 Euro), während Fellen 57 328 Euro (Vorjahr 51 558 Euro) übernimmt. Diesen Werten liegt ein Abwasservolumen von 60 402 Kubikmetern aus Aura und 38 190 Kubikmetern aus Fellen zugrunde.

Einstimmig billigte das Gremium den Haushaltsplan 2020. Im Ausblick auf den Finanzplanungszeitraum bis 2023 erwartet der Kämmerer keine wesentlichen Veränderungen gegenüber 2020. Der Vermögensteil sieht weiterhin nur einen vorsorglichen, durch die Rücklage finanzierten Ansatz für den altersbedingten Austausch von Anlagenteilen vor. Bechold empfahl deshalb, einen angemessenen Rücklagenstand durchgehend zu halten, um gegen mögliche notwendige und kurzfristig anfallende Austausch- und Reparaturmaßnahmen gewappnet zu sein. Zum Jahresbeginn 2020 befinden sich 50 758 Euro im Rücklagensäckel.

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