GRÄFENDORF

zwieter W-Lan-Hotspot am Gräfendorfer Rathaus

Einstimmig beschloss der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung die Änderung der Landschaftsschutzgrenze. Die Endfassung der Pläne geht nach geringfügigen Änderungen der letzten Vorlage zur Genehmigung an den Kreistag. Das Ingenieurbüro Dietz und Partner wurde gleichzeitig beauftragt, den Plan der unteren Naturschutzbehörde zur Genehmigung vorzulegen.

Nachdem das Gremium vor Kurzem beschlossen hatte, einen W-LAN-Hotspot in der Dorfmitte am Dorfladen einzurichten, soll auf Vorschlag des Bürgermeisters Alfred Frank zusätzlich ein Hotspot am Rathaus installiert werden, um einen möglichst großen Bereich der Gemeinde abzudecken. Die monatlichen Gebühren belaufen sich auf 30,17 Euro je Einrichtung.

Die katholische Kirchengemeinde Weickersgrüben hat einen Nachtrag zur Bezuschussung der Glockenreparatur vorgelegt. Die Endabrechnung beläuft sich auf 5600 Euro, wovon die Gemeinde zwei Drittel übernimmt. Gegen Drei Stimmen wurde der Antrag angenommen.

Bürgermeister Alfred Frank berichtete über die Bürgerversammlungen im Gemeindegebiet, wir berichteten aus Wolfsmünster und Gräfendorf. In Michelau stand die Quartierbildung bei der Dorferneuerung im Mittelpunkt. Die Bevölkerung plädierte dafür, das alte Kühlhaus abzureißen, damit werde die Straße breiter. Die Gemeinde beauftragt ein Ingenieurbüro, die Planung auszuführen.

In Weickersgrüben soll die Fläche vor dem Feuerwehrgerätehaus neu hergerichtet werden. Die Mehrheit der Teilnehmer sprach sich für eine Asphaltierung aus. Das Gemeindehaus soll von den Vereinen für 10 000 Euro renoviert werden, wobei sich die Gemeinde an den Materialkosten beteiligen wird.

In Schonderfeld sollen die Risse im Straßenbelag in der Hauptstraße und im Gummaweg beseitigt werden. Außerdem sind die Gehsteige und die Pflasterung am Verteilerkasten der Telekom zu überprüfen. Bürgermeister Frank berichtete, dass der Bauhof Aufträge erhalten habe.

Der Verein für Gartenbau und Denkmalpflege in Wolfsmünster erhält, wie in den Vorjahren und wie alle für die Ortsbildverschönerung aktiven Obst- und Gartenbauvereine, pauschal 250 Euro für Benzin und Unterhaltungskosten der Geräte. Für die Seniorenbetreuung erhält Hildegard Müller 200 Euro. Die Gemeinderätin und Pflegedienstleiterin der Caritas-Sozialstation St. Franziskus in Gemünden betonte, dass sie entgegen anderer Meldungen weiterhin ehrenamtlich die Seniorenbetreuung organisiert.

Die für die Dorferneuerung tätige Arbeitsgruppe 2 hat in Gräfendorf Aufstellungspunkte für eine einheitliche Beschilderung ermittelt. Diese Beschilderung, bei der auf Sehenswürdigkeiten und andere öffentliche Einrichtungen hingewiesen werden soll, ist für alle Ortsteile vorgesehen. Die Gemeinderäte wurden deswegen beauftragt, in ihren jeweiligen Ortsteilen ebenfalls markante Punkte festzulegen.

Bürgermeister Frank gab bekannt, dass im Gemeindewald nur noch Personen mit der Motorsäge arbeiten dürfen, die einen Schein vorweisen können. Weil noch nicht alle Holzrechtler den Nachweis erbracht haben, werden die betreffenden Personen noch einmal angeschrieben.

Wie in den Bürgerversammlungen sprach der Bürgermeister das leidige Thema „Hundehaufen“ an. Frank bezweifelte, ob DNA-Tests, wie sie eine unterfränkische Gemeinde in Erwägung zieht, zum Erfolg führen. Man könne nur an die Vernunft appellieren, werde aber in absehbarer Zeit die Grünanlagen- und die Hundehalterverordnung modifizieren.

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