Tauberbischofsheim

122 Teilnehmer laufen "Corona-Marathon" im Sportkreis Main-Tauber

Zahlreiche Familien nahmen am 'Corona-Marathon' vom Sportkreis Main-Tauber teil.
Zahlreiche Familien nahmen am "Corona-Marathon" vom Sportkreis Main-Tauber teil. Foto: Sportjugend

Vom 1. bis 3. Mai waren Lauffreunde im Main-Tauber-Kreis dazu aufgerufen, am "Corona-Marathon" teilzunehmen. Es waren 122 Läufer von Creglingen bis Wertheim dabei.

Ein normaler Trainingsbetrieb ist in Sportvereinen zurzeit wegen der Corona-Pandemie nicht möglich. Lockerungen im Vereinssport sind zwar vorgesehen, aber als sportliche Aktivität ist momentan laut Bundes- und Landesgesetz eigentlich nur das Laufen alleine, zu zweit mit genügend Abstand oder im engsten Familienkreis gestattet.

Jeder konnte starten, wo und wann er wollte

Daher musste auch der Würzburger Marathon im Mai abgesagt werden. Der Veranstalter rief deshalb dazu auf, dass sich möglichst viele Sportler virtuell an diesem Event beteiligen sollten. Ihre Aufgabe war, die angestrebte Strecke zu laufen sowie ein Bild mit Zeit und Startnummer zu machen. Jeder konnte somit starten, wo und wann er wollte.

Mit dieser Vorgabe hatte laut einer Pressemitteilung der Sportkreis Main-Tauber mit den Initiatoren des "i-Welt Marathons" ein Projekt startet. Es ging nicht nur um den sportlichen Gedanken, sondern bei Familien mit Kindern sollte zusätzlich ein Ideenwettbewerb auch die Kreativität anregen und für Abwechslung im Alltag sorgen.

Der Gedanke des Sportkreises Main-Tauber war, das Projekt mit den Sportjugenden, dem ETSV Lauda und allen Sportbegeisterten anzugehen. Kinder und Schüler sollten eine Strecke von 500 Metern zurückzulegen, alle anderen konnten ihre Distanz aus verschiedenen Strecken von zehn Kilometer, Halbmarathon und Marathon wählen.

Sechs Teilnehmer laufen einen Marathon

122 Teilnehmer aus dem gesamten Main-Tauber-Kreis von Creglingen bis Wertheim waren voller Elan dabei. Sechs liefen einen Marathon, elf einen Halbmarathon. 89 Läufer absolvierten zehn Kilometer sowie 16 Kinder und Schüler liefen 500 Meter.

Auch die Sport- und Sozialdezernentin im Main-Tauber-Kreis, Elisabeth Krug, zeigte sich begeistert vom Projekt und nahm auch selbst aktiv daran teil.

Größter Motivator war Claus Hörner vom ETSV Lauda, der 25 Läufer zur Teilnahme motivierte. Aus dem Partnerlandkreis Bautzen beteiligten sich spontan neun Läufer am Event. Auch stark vertreten war die Kaufmännische Schule in Bad Mergentheim. Ein sportliches Ausrufezeichen setzten Simon Lukas und Jasmin Kuhn: Beide absolvierten in dieser schwierigen Zeit ihren ersten Marathon und wollten damit ein  Zeichen "zum Durchhalten" setzen.

Insgesamt 89 Läufer absolvierten eine Strecke über zehn Kilometer.
Insgesamt 89 Läufer absolvierten eine Strecke über zehn Kilometer. Foto: Sportjugend

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