Tauberbischofsheim

15 neue Corona-Fälle im Main-Tauber-Kreis am Wochenende

Im Main-Tauber-Kreis sind am Samstag 14 neue Coronavirus-Infektionen gemeldet worden. Am Sonntag kam ein weiterer Fall hinzu. Die Anzahl der bestätigten Fälle steigt dadurch auf 58.
Im Main-Tauber-Kreis sind am Samstag 14 neue Coronavirus-Infektionen gemeldet worden. Am Sonntag kam ein weiterer Fall hinzu. Die Anzahl der bestätigten Fälle steigt dadurch auf 58.
Foto: Wolfgang Kumm, dpa

Im Main-Tauber-Kreis sind am Samstag 14 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion gemeldet worden. Am Sonntag kam ein weiterer Fall hinzu. Dadurch steigt die Anzahl der bestätigten Fälle auf 58.

Die Betroffenen leben im Gebiet der Kommunen Weikersheim, Wertheim, Werbach, Königheim, Großrinderfeld, Lauda-Königshofen, Bad Mergentheim, Igersheim, Creglingen und Niederstetten.

Das schreibt das Landratsamt in einer Pressemitteilung. Die Betroffenen wurden häuslich isoliert und ihre Kontaktpersonen werden ermittelt. Auch für sie wird eine häusliche Isolation angeordnet. Eine weiterer Betroffener lebt zwar Weikersheim, aber befindet sich außerhalb des Landkreises in stationärer Behandlung, welche jedoch nicht im Zusammenhang mit der Infektion steht.

Land verschärft infektionsschützende Maßnahmen

Die Landesregierung Baden-Württemberg hat zudem ihre Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus verschärft.

Seit Samstag, 21. März, gilt zudem, dass alle Restaurants und Gaststätten im Land schließen müssen. Essen zum Mitnehmen und auf Bestellung bleibt aber weiterhin möglich. Alle Zusammenkünfte und Ansammlungen auf öffentlichen Plätzen sind verboten. Gruppen von mehr als drei Personen darf es nicht mehr geben.

Einreisen und Durchreisen von Personen aus internationalen Corona-Risikogebieten nach Baden-Württemberg sind untersagt. Ausgenommen sind Fahrten zum Arbeitsplatz, zum Wohnort, zum Transport von wichtigen Gütern und besondere Härtefälle, etwa bei einem Todesfall in der Familie. Außerdem müssen Frisöre schließen.

Recyclinghöfe bis 31. März vorläufig geschlossen

Die Recyclinghöfe und Kompostplätze des Abfallwirtschaftsbetriebes sowie die Deponie Dörlesberg bleiben bis vorläufig einschließlich 31. März geschlossen, heißt es in der Mitteilung von Sonntag weiter. Die Abfuhr der Rest-, Biomüll- und Papiertonnen sowie der Gelben Säcke zu den im Abfallkalender genannten Terminen läuft unverändert weiter.

Christoph Schauder, Erster Landesbeamter im Main-Tauber-Kreis und Leiter des Corona-Arbeitsstabes im Landratsamt, appellierte erneut an die Bevölkerung: "Verhalten Sie sich verantwortungsbewusst, bleiben Sie wenn irgend möglich zu Hause und helfen so, die Weiterverbreitung des Virus zu verlangsamen."

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