Gissigheim

155 Jahre Singgemeinschaft gefeiert

Vorsitzende Irmgard Gehrig (links) ehrte Chorleiterin Mechthild Geiger.
Vorsitzende Irmgard Gehrig (links) ehrte Chorleiterin Mechthild Geiger. Foto: Edgar Münch

Mit einem Nachmittag voller Gesang und Blasmusik, Heimat- und Volksliedern und humorvollen Darbietungen feierte die Singgemeinschaft Gissigheim ihr 155. Vereinsjubiläum. Extra dafür hatten die Brehmbachmusikanten unter Leitung von Jakob Tombek ein eigenes Ensemble gegründet.

Eröffnet wurde der musikalische Nachmittag mit dem „Trumpet Marsch“ der Bläser, bevor Vorsitzende Irmgard Gehrig auf das Programm einstimmte. Die Singgemeinschaft präsentierte unter Leitung ihrer Chorleiterin Mechthild Geiger zunächst das „Gissigheimer Lied", das durch mehrere neue Strophen ergänzt wurde. Anschließend brachten die Sängerinnen und Sänger „Die Legende von Babylon“ zu Gehör.

Die jungen Brehmbachmusiker bei ihrer Premiere
Die jungen Brehmbachmusiker bei ihrer Premiere Foto: Edgar Münch

„A schöne Weis“, dargeboten vom  Brehmbachmusikanten-Ensemble, leitete über in den Volkslied-Bereich.  Jakob Tombek führte humorvoll durch das abwechslungsreiche Programm. Die vielen bekannten Melodien und Volksweisen animierten die Zuhörer zum Mitsingen. Dazu wurden Texte, Notenbilder und passende Fotos von Gissigheim auf eine Großleinwand projiziert. Bald war das Dorfgemeinschaftshaus erfüllt von festlichen Klängen und frohen Liedern. 

Eine reizvolle Aufgabe für die Besucher war das Lieder-Raten, bei dem die Band sechs bekannte Volkslieder vorspielte, die erraten werden sollten. Über 50 Gäste rätselten mit, sodass am Ende das Los entscheiden musste.

Wechselspiel zwischen  Blasmusik und Gesang

Schneidig  spielte das Ensemble nun „Allgäuer Schneid“ und „Für mei Schätzle“, anschließend ging es „Hoch auf den gelben Wagen“. Sogar mehrstimmige Kanons konnten sich hören lassen.“. Ganz anders im Rhythmus war dann das bekannte Lied aus Israel  „Hava Nagila“ mit einem Text auf Gissigheim im Arrangement von Jakob Tombek zu hören. Nach weiteren flotten Musikstücken bei denen sich auch Akkordeontöne einmischten, erklangen das „Wolgalied“ und zum Abschluss das „Badner Lied“. Nicht ohne Zugabe durften die Musiker schließlich von der Bühne gehen.

Da eine qualifizierte Kinderbetreuung angeboten war, hatten auch junge  Eltern ungestört einige gemütliche Stunden bei Musik und Gesang verbringen können.

Die Feier hatte man außerdem zum Anlass genommen, die 20-jährige Chorleitertätigkeit von Mechthild Geiger aus Tauberbischofsheim bei der Singgemeinschaft zu würdigen. Irmgard Gehrig verwies bei ihrer Laudatio auf die vielen erfolgreichen musikalischen Events unter Geigers Leitung. Ihr zu Ehren sang der Chor das Mozart-Lied „Freunde, o welch Vergnügen“.

Die Singgemeinschaft bei ihrem Auftritt im Dorfgemeinschaftshaus.
Die Singgemeinschaft bei ihrem Auftritt im Dorfgemeinschaftshaus. Foto: Edgar Münch

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