Tauberbischofsheim

19 neue Corona-Fälle im Main-Tauber-Kreis am Freitag

Eine Mitarbeiterin nimmt in einen Labor einen Abstrich eines molekularbiologischen Tests auf das Covid-19-Virus. Auch im Main-Tauber-Kreis wurden am Freitag 19 neue Coronavirus-Infektionen gemeldet. Die Anzahl bestätigter Fälle stieg auf 97.
Eine Mitarbeiterin nimmt in einen Labor einen Abstrich eines molekularbiologischen Tests auf das Covid-19-Virus. Auch im Main-Tauber-Kreis wurden am Freitag 19 neue Coronavirus-Infektionen gemeldet. Die Anzahl bestätigter Fälle stieg auf 97. Foto: Daniel Bockwoldt, dpa

Im Main-Tauber-Kreis sind am Freitag 19 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion gemeldet worden. Dadurch stieg die Anzahl der bestätigten Infektionen im Landkreis auf 97.

Das meldet das Landratsamt in einer Pressemitteilung. Die Betroffenen leben im Gebiet der Kommunen Wertheim, Werbach, Grünsfeld, Großrinderfeld, Tauberbischofsheim, Lauda-Königshofen, Bad Mergentheim, Igersheim und Creglingen. Sie befinden sich teils in stationärer Behandlung, teils in häuslicher Isolation. Die Kontaktpersonen werden ermittelt und auch für sie wird häusliche Isolation angeordnet.

Es ist der höchste Tagesanstieg im Main-Tauber-Kreis in den vergangenen drei Wochen und der zweithöchste, seitdem das Coronavirus im Landkreis nachgewiesen ist. Damals waren 21 Mitglieder einer Reisegruppe, die gemeinsam in Südtirol waren, positiv auf das Virus getestet worden.

Recyclinghöfe und Kompostplätze öffnen wieder am 1. April

Die seit 20. März vorübergehend geschlossenen Recyclinghöfe und Kompostplätze sowie die Deponie Heegwald in Dörlesberg werden ab Mittwoch, 1. April, wieder im Rahmen der üblichen Öffnungszeiten geöffnet. "Diese Einrichtungen sind wichtige Teile der Entsorgungsstruktur, ihre Benutzung gehört zu den notwendigen Verrichtungen des täglichen Lebens. Mit der Wiederöffnung leisten wir einen wichtigen Beitrag dazu", sagt Landrat Reinhard Frank.

Allerdings bittet der Abfallwirtschaftsbetrieb, die Einrichtungen nicht zu überlasten. Auch wenn sich die aktuelle Pause für viele gut dafür eignen könnte, das eigene Haus oder die Wohnung aufzuräumen, solle nur das Nötigste entsorgt werden.

Um eine Verbreitung des Coronavirus so gut wie möglich zu verhindern, ist es erforderlich, vor Ort verstärkt auf Abstand zu achten. Deshalb wird die Anzahl der Nutzer der Entsorgungseinrichtungen auf maximal drei zur gleichen Zeit beschränkt. Die Wartenden müssen in ihren Fahrzeugen sitzen bleiben, bis sie auf den Hof gelassen werden.

Zügig und ohne weiteren Aufenthalt ausladen

Das Entladen sollte dann zügig und ohne weiteren Aufenthalt erfolgen. Die anzuliefernden Materialen sind bereits vorsortiert anzuliefern. Unsortierte Anlieferungen werden deshalb zurückgewiesen. Auf einen angemessenen Abstand zwischen Nutzern und Angestellten der Entsorgungseinrichtungen ist ebenfalls zwingend zu achten.

Das Geld für die anfallenden Gebühren sollte nach Möglichkeit bereits abgezählt mitgebracht werden. Um ein kontaktfreies Bezahlen zu gewährleisten, wird der zu zahlende Betrag vom Anlieferer in einen Behälter geworfen. Dieser wird vom Personal vor Ort entleert und das anfallende Wechselgeld in der gleichen Weise wieder an den Nutzer zurückgegeben.

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