Wenkheim

1945: 83-Jähriger erlebte das Kriegsende in Wenkheim hautnah

Das Wohnhaus von Altbürgermeister Andreas Stumpf in der Obertorstraße blieb von amerikanischer Besatzung verschont.
Foto: Archiv: Klaus Reinhart | Das Wohnhaus von Altbürgermeister Andreas Stumpf in der Obertorstraße blieb von amerikanischer Besatzung verschont.

Vor 75 Jahren fand auch in der Gemeinde Wenkheim der Zweite Weltkrieg ein Ende. Andreas Stumpf (1862-1946) war von 1905 bis 1922 Bürgermeister von Wenkheim und erlebte als 83-Jähriger das Kriegsende im Welzbachort hautnah. Noch 1945 – ein Jahr vor seinem Tod – hat er seine Erinnerungen niedergeschrieben. Eine Enkelin hat das vierseitige Schriftstück bis heute aufbewahrt. Andreas Stumpf beginnt seinen Bericht mit dem Einmarsch der Amerikaner.„Vor 14 Tagen kam eine Sanitätsabteilung der Wehrmacht hierher ins Quartier. Am Tage vor Gründonnerstag traf eine Infanteriekompanie, angeführt von einem Feldwebel, ein.

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