Tauberbischofsheim

31. Förderpreis der Wirtschaftsjunioren für Gymnasiastin

(Von links) Norbert Prause von der Firma Lauda, Frank Knenlein, Vorsitzender des Förderkreises RG Main-Tauber und Preisträgerin Mara Baumann.  Foto: Ulrich Feuerstein

Vom Auslandspraktikum zurück und zahlreiche positive Erfahrungen im Gepäck: Vier Wochen war Mara Baumann, Abiturientin des Wirtschaftsgymnasiums Tauberbischofsheim, in Spanien. Bei Lauda Ultracool in Terrassa, nahe Barcelona absolvierte sie, laut Pressemitteilung, ein Praktikum. Anlass des Auslandsaufenthalts war der Preis des Förderkreises der Wirtschaftsjunioren Main-Tauber. Nach der Rückkehr berichtete Mara Baumann im Gespräch mit dem Vorsitzenden des Förderkreises Frank Knenlein und Norbert Prause, Personalleiter bei Firma Lauda, von ihren Erlebnissen.

„Ich habe mich sehr wohlgefühlt und wäre gern länger geblieben“, erklärte die aus Tauberbischofsheim stammende Mara Baumann im Rückblick. In der 35 Mitarbeiter zählenden Lauda Niederlassung gewann die 19-Jährige Einblicke in den Ablauf und die Organisationsstrukturen eines Unternehmens. Nachdem sie in verschiedenen Abteilungen geschnuppert hatte, durfte sie ein eigenes Projekt bearbeiten und recherchierte dafür potentielle Kunden.

Untergebracht war Mara Baumann nacheinander bei zwei Firmenmitarbeitern. „Der Familienanschluss war ausgezeichnet“, erzählte die Abiturientin. Ausgestattet mit guten Tipps, erkundete sie auch auf eigene Faust das etwa 30 Kilometer entfernte Barcelona. Lebhaft sind ihr die zahlreichen Straßenfeste in Erinnerung geblieben.

Als wertvolle Erfahrung, die sie nicht missen möchte, bezeichnete Mara Baumann dieses Auslandspraktikum. Nicht nur der Einblick in die Arbeitsabläufe eines weltweit tätigen Unternehmens sei eine Bereicherung gewesen, auch persönlich habe sie profitiert. „Eigenverantwortlich zu arbeiten, hat meine Selbständigkeit enorm gefördert“, betonte die Preisträgerin. Die positiven Rückmeldungen kamen bei dem beteiligten Unternehmen gut an. Lobende Worte hatte Norbert Prause auch für die Preisträgerin. „In Spanien waren alle von ihr begeistert“, wusste der Personalchef zu erzählen.

Lauda hat zum wiederholten Male den Förderpreis zur Verfügung gestellt. „Als internationales, exportorientiertes Unternehmen sehen wir uns in einer gesellschaftspolitischen Verantwortung“, betonte Norbert Prause. Man fühle sich deshalb verpflichtet, jungen Leuten die Chance für einen Auslandsaufenthalt zu geben. Das ist nicht ganz uneigennützig, wie der Lauda Personalchef einräumte. „Wenn wir den Nachwuchs fördern, profitieren wir selbst davon.“ 

In der Verleihung des Förderpreises sah Frank Knenlein die vornehmste Aufgabe des Förderkreises. Bereits zum 31. Mal wurde er in diesem Jahr vergeben. Die Ideen seiner Begründer sind seiner Auffassung nach immer noch aktuell. „Die Preisträger schauen über den Tellerrand“, machte der Vorsitzende deutlich. Auch im nächsten Jahr werden wieder Förderpreise ausgelobt. Für die Absolventen der Wirtschaftsgymnasien in Bad Mergentheim, Tauberbischofsheim und Wertheim heißt es dann, im Auswahlverfahren vor der Jury zu bestehen. 

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