Tauberbischofsheim

Acht neue Corona-Fälle im Main-Tauber-Kreis am Donnerstag

Mitarbeiter einer Corona-Ambulanz stehen in Schutzkleidung vor dem Eingang. Auch im Main-Tauber-Kreis meldete das Landratsamt am Donnerstag acht weitere Coronavirus-Infektionen. Dadurch steigt in die Anzahl bestätigter Fälle im Landkreis auf 78.
Mitarbeiter einer Corona-Ambulanz stehen in Schutzkleidung vor dem Eingang. Auch im Main-Tauber-Kreis meldete das Landratsamt am Donnerstag acht weitere Coronavirus-Infektionen. Dadurch steigt in die Anzahl bestätigter Fälle im Landkreis auf 78. Foto: Robert Michael, dpa

Im Main-Tauber-Kreis sind am Donnerstag acht neue Fälle einer Coronavirus-Infektion gemeldet worden. Damit steigt die Anzahl bestätigter Fälle im Landkreis auf 78.

Das schreibt das Landratsamt in einer Pressemitteilung. Die Betroffenen leben im Gebiet der Kommunen Külsheim, Tauberbischofsheim, Großrinderfeld, Grünsfeld, Niederstetten, Bad Mergentheim und Creglingen. Vier Personen befinden sich in stationärer Behandlung. Für die vier anderen Personen wurde häusliche Isolation angeordnet. Ihre Kontaktpersonen werden ermittelt und auch für sie wird eine häusliche Isolation angeordnet.

Das Umweltministerium hat auf Grundlage der Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts und des Landesgesundheitsamtes Hinweise zum Umgang mit Abfällen von positiv getesteten oder unter Quarantäne gestellten Personen aus privaten Haushalten und aus vergleichbaren Stellen, wie etwa Hausarztpraxen, veröffentlicht.

So werden virenbelastete Abfälle richtig entsorgt

Virenbelastete Abfälle dürfen demnach nur über die Restmülltonne, nicht über den Gelben Sack oder die Biotonne, entsorgt werden. Um bei anderen Nutzern der gleichen Restmülltonne und bei Dritten wie Müllwerkern eine Gefährdung auszuschließen, sollten bestimmte Vorsichtsmaßnahmen berücksichtigt werden:

Spitze oder scharfe Gegenstände, zum Beispiel Spritzen und Skalpelle, müssen in stich- und bruchfesten Einwegbehältern gesammelt und fest verschlossen werden.

Geringe Mengen an flüssigen Abfällen sind mit ausreichend saugfähigem Material zu versehen, um zu gewährleisten, dass sie nicht tropfen können. Größere Mengen an flüssigen Abfällen dürfen dagegen nicht über die Restmülltonne entsorgt werden.

Die kontaminierten Abfälle sind in stabilen Müllsäcken zu sammeln, die nach dem Füllen beispielsweise durch festes Verknoten zu verschließen sind. Die Müllsäcke müssen direkt in die Tonne oder den Container gegeben und dürfen nicht daneben gestellt werden.

Folgende Abfälle aus positiv getesteten oder unter Quarantäne gestellten privaten Haushalten und vergleichbaren Stellen müssen unter der Beachtung dieser Vorsichtsmaßnahmen über die Restmülltonne entsorgt werden:

Wertstoffe, Verpackungen und häusliche Bioabfälle (Küchenabfälle), Materialien, die zum Abdecken von Mund oder Nase im Zuge der Husten- und Nies-Etikette verwendet wurden, Taschentücher, Aufwischtücher, Einwegwäsche und Hygieneartikel, zum Beispiel Windeln, Schutzkleidung und Abfälle aus Desinfektionsmaßnahmen. Die Aufzählung ist nicht abschließend.

Fragen zur Entsorgung dieser Abfälle beantwortet der Abfallwirtschaftsbetrieb im Main-Tauber-Kreis unter Tel.: (09341) 82-4002 oder per E-Mail an abfallwirtschaftsbetrieb@main-tauber-kreis.de

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