MAIN-TAUBER-KREIS

Ausbau der A 3 bereits in vollem Gange

In einer Stellungnahme wenden sich nun Stefan Kempf und Ralf Enzfelder als Aktive der Bürgerinitiative A3 gegen eine Pressemitteilung des Landtagsabgeordneten der Grünen, Kai Schmidt-Eisenlohr von vergangener Woche.

„Wir sind empört darüber, was Schmidt-Eisenlohr zum Besten gab“, heißt es da. In seiner Pressemitteilung zur A3 bei Wertheim habe Schmidt-Eisenlohr geschrieben, „Der CSU-Minister Dobrindt lässt Region Main-Tauber am langen Arm verhungern“ und „das drängende Problem, den Flaschenhals der A3 auf baden-württembergischer Seite zu beseitigen, werde wieder mal verschoben“.

Schmidt-Eisenlohr scheine es völlig entgangen zu sein, dass der Spatenstich für den Ausbau der A 3 bei Wertheim unter Federführung der Staatssekretärin im Bundesverkehrsministerium Dorothee Bär (CSU) bei Anwesenheit eines nicht begeisterten baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann bereits im vergangenen Jahr erfolgt sei, heißt es in der Stellungnahme.

„Damit steht der Ausbau der A3 ernsthaft auf dem Spiel. Hier scheint es nicht nur um eine Verzögerung von ein paar Wochen oder Monaten zu gehen“, hatte Schmidt-Eisenlohr weiter beklagt. Peinlich für Schmidt-Eisenlohr sei jedoch, dass der Ausbau für jedermann sichtbar bereits in vollem Gange sei, so die Mitglieder der Bürgerinitiative.

So der Grünen-Abgeordnete weiter verlautbart: „Als Betreuungsabgeordneter für den Wahlkreis Main-Tauber kann ich den dringenden Bedarf des Ausbaus der A 3 nur deutlich betonen. Im vergangenen Jahr hatten wir zahlreiche Diskussionen und insbesondere von den Unions-Kollegen große Versprechungen vor Ort. Umso unverständlicher ist für mich nun der Rückzieher. Grad versprochen – schon gebrochen!“

Schmidt-Eisenlohr habe gar behauptet, die Landesregierung habe die A 3 mit entsprechender Priorität angemeldet. Dem stimmen Kempf und Enzfelder nicht zu: Der grüne Landesverkehrsminister Winfried Hermann habe ganz im Gegenteil die A3 sogar vom ersten Platz des Investitionsrahmenplanes 2011-2015 des Bundes auf seinen letzten Platz genommen, korrigieren Kempf und Enzfelder den Landtagsabgeordneten der Grünen. Dies sei in Unkenntnis eines Staatsvertrages mit Bayern geschehen, was der grüne Landesverkehrsminister Winfried Hermann in einem Zeitungsinterview habe bestätigen müssen.

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