WITTIGHAUSEN

Bausachen in den Ferien nicht ausbremsen

Um gerade in der Sommerzeit die Gemeinderäte nicht zu Sondersitzungen einladen zu müssen, weil Beschlüsse bei verschiedenen Bausachen im Zweckverband Grünbachgruppe und beim Umbau des Bauhofs gefasst werden müssen, nahm der Wittighäuser Gemeinderat mehrere Vorratsbeschlüsse vor. So können die Delegierten beim Wasserzweckverband Mittlere Tauber (WVMT) die notwendigen Vergaben ohne Rücksprache mit dem jeweiligen Gemeinderat vornehmen und der verlagerte Bauhof kann weiter ausgebaut werden.

Im Bauabschnitt FA02 stehen in der nächsten Zeit die Vergaben der Eigenmaßnahmen der Grünbachgruppe an, berichtete Bürgermeister Marcus Wessels. Dabei handelt es sich um den Einbau der Maschinentechnik im Pumpwerk Grünsfeldhausen sowie in den Hochbehälter Krensheim, Ilmspan, Bärlestanne für zusammen 67 810 Euro und die Elektrotechnik für 12 000 Euro.

Der Einbau der Fernwirktechnik im Pumpwerk Grünsfeldhausen und in den Hochbehältern Krensheim, Ilmspan sowie Bärlestanne für 167 500 Euro wird dann im Oktober erfolgen. Nur so kann das neue Wasserwerk in Dittigheim seinen Probelauf aufnehmen und damit die Fördersumme abgerufen werden.

Es sei sinnvoll, die Aufträge an die Ausschreibungen des Wasserzweckverbandes „Mittlere Tauber“ zu koppeln, sagte Michael Schinnagel in der Gemeinderatssitzung. Damit wird gewährleistet, dass Technik und Ausführung kompatibel sind. Auch das Submissionsergebnis sollte durch eine gemeinsame Ausschreibung besser sein, unterstützte ihn Bürgermeister Wessels.

Durch die Koppelung mit den Ausschreibungen des WVMT wird es nicht praktikabel sein, vor Auftragserteilung die Gemeindeparlamente aller drei Mitgliedsgemeinden des Wasserzweckverbandes „Grünbachgruppe“ mitten in den Sommerferien einzubeziehen. Die Auftragsvergabe soll jedoch möglichst schnell erfolgen, um eine zügige Abwicklung und einen möglichst schnellen Mittelabfluss zu ermöglichen, begründete Wessels die Notwendigkeit eines Vorratsbeschlusses. Er sicherte zu, dass man darauf achte, immer an den wirtschaftlichsten Bieter zu vergeben.

Ähnlich sieht es bei der Auftragsvergabe für den Umbau der alten Steinsägehalle zum gemeindlichen Bauhof aus. Auch hier sollen in den Ferien Gewerke vergeben werden, um einen zügigen Weiterbau zu gewährleisten. Besonders bei der Sanitärinstallation, dem Einbau der Ölheizung, der Elektroinstallation und der Warmluftheizung sei dies notwendig, so Bürgermeister Wessels.

Die Warmluftheizung ist notwendig, um den Vorgaben des Gesetzes für erneuerbare Energien (Wärme) zu genügen. Hiernach müssen bei öffentlichen Bauwerken mindestens 15 Prozent der Wärmeenergie über erneuerbare Energien gewonnen werden. Der Gemeinderat stimmte geschlossen für die Vorratsbeschlüsse, um die Arbeiten an den wichtigen Bauwerken nicht zu verzögern und eine zügige Abwicklung zu gewährleisten.

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