Beckstein

Brennereien öffnen ihre Türen bei "Beckstein brennt" 

Das Werbe-Symbol steht bereits seit einiger Zeit und verkündet einen großen Anziehungspunkt: Hatte man vor vier Jahren erstmals statt des vorherigen Fruchtwagens mit riesigem Plakat eine überdimensionale Spirituosenflasche aufgestellt, so prangt nunmehr schon seit Wochen eine eigens aufgebaute Brennerei als unübersehbarer Hinweis auf der Wiese vor dem Steinbruch kurz vor dem Ortseingang von Beckstein. Trotz der deutlichen Warnung „Beckstein brennt“ erübrigt sich in diesem Fall jedoch eine gar etwaige Alarmierung der Freiwilligen Feuerwehr, macht die Tafel doch lediglich auf das beliebte Event am Sonntag, 28. Oktober, aufmerksam.

Acht Brennereien – in diesem Jahr kam noch eine weitere hinzu – beteiligen sich an der stets reizvollen und zuletzt geradezu überwältigend besuchten Veranstaltung, alles optimal gerüstete Stationen, die man per Rundgang zum Ausklang des Monats Oktober genauer erkunden kann.

Der Startschuss mit dem Brennbeginn in allen acht Anlaufstellen – plus zusätzlich dem Dorfgemeinschaftshaus – fällt um 11 Uhr. Nach den Grußworten der Gäste aus Kommune, Politik und Verband, darunter auch die württembergische Destillatkönigin, schließt sich daraufhin die oftmals zuerst gemeinsame „Besichtigungstour“ mit dem Auftakt im Hof beziehungsweise vor der Vinothek WeinWelt der Becksteiner Winzer eG an. Bereits zur Eröffnung und danach bei mehreren Platzkonzerten stimmen die Heckfelder Musikanten die Besucher zünftig ein.

Ab dem späten Vormittag halten die einzelnen lokalen Brennereien ihre Türen offen, um die Herstellung von Edelbränden zu demonstrieren, angefangen von den Becksteiner Winzern über Horst Strebel, Mario Schwarzburg, Herbert & Dieter Braun, Karlheinz Braun und Gerhard Möhler sowie Erich Krämer bis hin zur Familie Hahn, die neben den Verkostungen der Destillate noch „handfeste“ Nahrungsmittel anbieten, um eine gute Grundlage für die zahlreich möglichen Proben zu gewährleisten.

Auf die Gäste wartet sondern zudem auch eine Präsentation mit einer umfangreich bestückten Probiertheke auswärtiger Brenner des Verbandes im Dorfgemeinschaftshaus. Mit im Reigen befinden sich Stephan Grimm (Külsheim) und Paul Geiger (Harthausen).

In diesem Jahr ergänzen weitere Genuss-Stationen die bunte Palette, angefangen von Bäckereien über einen Metzger bis hin zu einem Bio-Hofladen. Umsehen kann man sich ebenso unter anderem bei Kreationen und Unikaten aus Glas, Keramik oder Metall sowie über die Schulter schauen dem Holzschnitzer Heinz A. Theobald. Nicht fehlen darf das Angebot für den Nachwuchs mit Karussell, Hüpfburgen und Spielgeräten. 

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