Grünsfeld

Buntes Programm bei der Seniorenfeier

Die Jugendkapelle unter der Leitung von Daniela Stoy.
Die Jugendkapelle unter der Leitung von Daniela Stoy. Foto: Ulrich Feuerstein

Ja zum Alter: Das sagten die Senioren bei der Feier an Dreikönig in der Stadthalle. Katholische und evangelische Kirchengemeinde veranstalteten sie in ökumenischer Eintracht. Gemeinsam eröffneten Vertreter beider Konfessionen die Seniorenfeier. Maria Kraft und Ekkehard Hüneberg begrüßten die Anwesenden, Pfarrerin Laura Breuninger und Pfarrer Oliver Störr sangen zusammen ein Grußwort.

Übernehmen von Verantwortung

Von einer „Revolution auf leisen Sohlen“ sprach Joachim Markert. Der Bürgermeister darauf hin, dass in Zukunft immer mehr Senioren immer weniger jüngeren Menschen gegenüberstehen. Für Grünsfeld bedeutet das seinen Angaben zufolge, dass ein Drittel der Bürger über 60 Jahre alt ist. „Darüber müssen wir nicht klagen, wir können uns darüber freuen“, befand Markert.

Die Senioren engagieren sich auf vielfältige Weise. Sie entlasten ihre Kinder, übernehmen Verantwortung in einem Verein oder beteiligen sich an einer Initiative. „Darauf will die Stadt Grünsfeld nicht verzichten“, betonte das Stadtoberhaupt. Senioren verfügen in seinen Augen über einen reichen Schatz an Erfahrung, Wissen und Erkenntnissen, die sie im Laufe ihres Lebens angesammelt haben und nun an ihre Mitmenschen weitergeben.

Jeden Tag genießen

Markert ermunterte die Senioren, sich keine großen Gedanken zu machen, wie schwierig alles ist, sondern jeden Tag zu genießen. Eine solche Zuversicht ließ sich auch aus der Seniorenfeier schöpfen. Noch dazu, da sie mit verschiedenen Programmpunkten für Unterhaltung sorgte.

So hatten die Sternsinger einen Auftritt. Mit einem szenischen Spiel informierten sie über wohltätige Sammelaktion von Kindern für Kinder. Für Oberministrant Dominik Hehn hat die Sternsingeraktion 2020 eine starke Botschaft: „Frieden ist möglich und er beginnt mit einem Lächeln.“

Musiker zeigen ihr Können

Für gute Laune über die Generationen hinweg sorgt auch die Musik. Das bewies die Jugendkapelle unter der Leitung von Daniela Stoy. Bei ihrem Auftritt zeigten die Nachwuchsmusiker Kostproben ihres Könnens.

Der Katholische Kirchenchor unter der Leitung von Andrea Müller-Köhler verwies mit seinen Liedbeiträgen auf zentrale Glaubensaspekte. Lieder wie „Weil Gott in tiefster Nacht erschienen“ und „Gott ist uns geboren heut“  handelten davon, wie mit der Geburt Jesu das Licht in die Welt kam.

Als Solist, von Andrea Müller-Köhler am Klavier begleitet, trat Franz Ködel auf. Er sang mit Amanda McBrooms gefühlvoller Ballade von der „Rose“ ein Hohelied auf die Liebe. „Irgendwo auf der Welt“ und „Ein Freund, ein guter Freund“ aus der Tonfilm-Operette „Die Drei von der Tankstelle“ waren Reminiszenzen an die „Goldenen Zwanziger“.

Außerdem stimmten die „Hasekühle“ schon auf die närrische fünfte Jahreszeit ein. Tanzmariechen Shamila Almestica begeisterte das Publikum.

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