WERTHEIM

Das Schulleben entscheidend mitgeprägt

Abschied vom Bonhoeffer-Gymnasium Wertheim: Von links Gisela Wolpert, Joachim Rehkamp, Georg Feldmeyer, Dorothea Feldmeyer, Jutta Habedanck-Nietzer und Schulleiter Dr. Wilfried  Weber.
Abschied vom Bonhoeffer-Gymnasium Wertheim: Von links Gisela Wolpert, Joachim Rehkamp, Georg Feldmeyer, Dorothea Feldmeyer, Jutta Habedanck-Nietzer und Schulleiter Dr. Wilfried Weber. Foto: Schule

(gini) Das Schuljahresende bringt am Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium (DBG) Wertheim teils gravierende personelle Veränderungen. Insgesamt fünf Kolleginnen und Kollegen verlassen das „Institut“ aus Altersgründen und gehen in Pension oder lassen sich bis zu deren Beginn beurlauben, drei weitere gehen aus beruflichen oder persönlichen Gründen.

Für fünf Lehrerinnen und Lehrer enden die Jahresverträge als Nebenlehrer, bei zwei Referendarinnen endet die Ausbildungszeit. In der Aula der Schule verabschiedete Oberstudiendirektor Dr. Wilfried Weber seine Kollegen.Dabei klang immer wieder durch, wie sehr die Scheidenden das Schulleben mitgeprägt haben und wie sehr sie dem Gymnasium ein menschliches Gesicht gegeben haben.

Lehrer mit Gelassenheit

Bereits seit 35 Jahren arbeiten Georg Feldmeyer und seine Frau Dorothea am DBG. Oberstudienrat Georg Feldmeyer war als Diplom-Mathematiker und Physiklehrer bei allen nicht nur wegen seiner großen Fachkenntnisse, sondern auch wegen seiner menschlichen Wärme und seiner Ruhe und Gelassenheit sehr beliebt. Die Liste seiner Verdienste an der Schule ist lang: Angefangen mit der Einführung der Fächer Astronomie, über die Betreuung der Physiksammlung und des schulischen Netzwerks bis hin zur Erstellung des ersten elektronischen Stundenplans. Oberstudienrätin Dorothea Feldmeyer (Sport, Biologie) stellte den Antrag auf Beurlaubung für die Zeit bis 2013, dem Beginn ihres Ruhestandes, um gemeinsam mit ihrem Mann einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen.

Auch mit Oberstudienrätin Gisela Wolpert (Evang. Religion, Deutsch) wurde eine Kollegin gewürdigt, die sich immer voll in das Schulleben eingebracht, „intensiv, tiefschürfend und umfassend“ viele Bereiche mitgestaltet und geprägt habe. Gisela Wolpert wurde bereits im Verlaufe des Schuljahres wegen einer Erkrankung in den Ruhestand versetzt.

Im Jahr 1980 kam Oberstudienrätin Jutta Habedanck-Nietzer nach Wertheim. Zuvor unterrichte die Lehrerin für Bildende Kunst und Französisch in der Internatsschule Schloss Salem. Mit ihrer hilfsbereiten und zupackenden Art hat sie, ohne viel Aufhebens, für Jahre die schulische Kunstlandschaft geprägt.

Oberstudienrat Joachim Rehkamp (Biologie, Geographie) gehört dem DBG seit dem 1. Februar 1980 an. Nach eigenem Bekunden hat er „an der Schule so alles gemacht, was man machen kann“ und meinte damit seinen Einsatz als Klassenlehrer, Verbindungslehrer, Personalrat und Mitglied der Schulkonferenz. Allein 17 Mal war der beliebte Lehrer mit im Schullandheim.

Schulwechsel

Mit Frank Schumann (Mathematik, Physik) und Dr. Friedrich Bringazi (Deutsch, Ethik) verabschiedete Dr. Weber zwei Kollegen, die aus dienstlichen Gründen die Schule verlassen. Frank Schumann hat sich erfolgreich um die Stelle eines Referenten für das Aufgabengebiet Unterrichtsentwicklung Mathematik am Landesinstitut für Schulentwicklung in Stuttgart beworben. Dr. Bringazi erhält nach seiner Teilabordnung ein volles Deputat am Deutschorden-Gymnasium Bad Mergentheim.

Aus persönlichen Gründen scheidet Christian Klapper (Musik, Mathematik, Religion) aus dem Schuldienst aus. Er hat sich für das Klosterleben entschieden.

Zwei Referendarinnen haben ihre Ausbildung beendet. Sowohl Jennifer Schmidt (Deutsch, Sport) als auch Dörte Waschkau (Englisch, Kunst) bleiben in Wertheim und erhalten ihre erste Anstellung am DBG.

Wegen des Ablaufs ihrer zeitlich befristeten Arbeitsverträge als Nebenlehrer wurden Diplom-Sportlehrerin Christiane Glaser, Diplom-Designer Uwe Jonath, die beiden Realschullehrer Anne Reuße und Benjamin Fröschel sowie Oberstudienrat i.R. Herbert Gebhardt verabschiedet.

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