WITTIGHAUSEN

Defekte Kirchturmuhr wird repariert

Das Schlagwerk der Kirche in Unterwittighausen ist defekt. Der Gemeinderat beschloss nun die Reparatur. Foto: Matthias Ernst

Die politische Gemeinde Wittighausen ist für den Unterhalt der Kirchturmuhren in Poppenhausen und Unterwittighausen zuständig, anders als in Oberwittighausen und Vilchband, wo die Unterhaltsverpflichtung bei der Seelsorgeeinheit liegt. Vor diesem Hintergrund entspann sich eine Diskussion im Gemeinderat, ob das defekte Schlagwerk der Kirchturmuhr in Unterwittighausen saniert werden soll oder nicht.

Bürgermeister Marcus Wessels führte aus, dass für den Wartungsvertrag in diesem Jahr bereits 500 Euro aufgewendet worden sind, im Haushalt wären für Instandsetzungen insgesamt nur 600 Euro veranschlagt. „Die Kirchturmuhr in Unterwittighausen ist etwas aus dem Takt“, fuhr er fort, die Uhrschlageinrichtung funktioniert nicht mehr einwandfrei. Grund hierfür ist ein defekter Hammer an der Glocke 3. Eine Reparatur kostet knapp 1000 Euro. Als Alternative könnte man die Uhrschlageinrichtung vorübergehend ausschalten, war ein Vorschlag der Verwaltung. Dem konnte sich der Rat nicht anschließen. „Wenn dies die einzige überplanmäßige Ausgabe in diesem Jahr ist, sollten wir die Reparatur genehmigen“, schlug Herbert Reinhard vor. Seine Ratskollegen folgten ihm und genehmigten die Ausgabe zur Reparatur des Schlagwerkes.

Nicht ganz so reibungslos ging es bei der Wahl für die Vorschlagsliste der Schöffinnen und Schöffen zu, welche an das Amtsgericht zu melden sind. Nach den gesetzlichen Vorgaben muss Wittighausen zwei Personen benennen, drei standen zur Wahl. Eine Person gilt als gewählt, wenn sie zwei Drittel der anwesenden Gemeinderatsmitglieder hinter sich vereinen kann (mindestens sieben Mitglieder müssen anwesend sein). Es waren drei geheime Wahlgänge notwendig, bis die beiden Kandidaten und Kandidatinnen feststanden. Mit Walter Baunach (Poppenhausen) und Birgit Maria Englert (Unterwittighausen) glaubt man die richtigen Personen gefunden zu haben. Die letztliche Auswahl wird von den Schöffenwahlausschüssen bei den Amtsgerichten getroffen, bevor eine Vorschlagsliste dem Präsidenten des Landgerichts vorgelegt wird, der die endgültigen Schöffen bestimmt.

Herbert Reinhard übte Kritik an der Neugestaltung der Umfassung der Zisterne zur Löschwasserentnahme beim Baugebiet Am Bären. Durch die Quadersteine sei es unmöglich für die Feuerwehrkameraden, die schwere Pumpe in der Nähe der Zisterne zu positionieren. Er bat um die Anbringung eines Stutzens zur Wasserentnahme, welche ihm Bürgermeister Wessels zusagte. Ebenso wird der Unterflurhydrant bei den öffentlichen Parkplätzen am Baugebiet Am Bären verlegt, da sich der Auslass direkt unter dem mittleren Parkplatz befindet. Wenn dort ein Auto steht, kann die Feuerwehr kein Löschwasser ziehen, stellte Reinhard fest, der auch Kommandant der Wittighäuser Feuerwehr ist. Er sprach von einem Planungsfehler.

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