GROSSRINDERFELD

Dem Dorf die Zerstörung erspart

Nur die älteren Mitbürger der Gemeinde erinnern sich noch daran, dass es im Dorf ein Außenlager des Reichsarbeitsdienstes gab.
Verpflegungsbaracke des RAD am „Hundsgängle“. Hier fand die Essensausgabe statt Foto: Foto: Archiv Klaus Reinhart
Zur Jahreswende 1943/44, als die Niederlage der Deutschen Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg immer deutlicher sichtbar wurde, richtete der Reichsarbeitsdienst (RAD) in der Gemeinde ein Außenlager ein. Welchem Hauptlager das Außenlager angehörte, konnte nicht ermittelt werden. Den älteren Bewohnern, etwa ab Jahrgang 1940 und älter, sind die Lokalitäten und die Aktivitäten der „Arbeitsdienstler“ aber noch in guter Erinnerung. Die Dienstzeit war dem zweijährigen Wehrdienst vorgelagert. Ab Mitte 1944 wurde sie überwiegend zur militärischen Grundausbildung genutzt wurden.
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