BAD MERGENTHEIM

Die Kraft der Liebe - dargestellt auf Leinwand oder im Buch

Einer der Höhepunkte der Ausstellung „Botschaft im Bild. Bibelillustrationen aus sechs Jahrhunderten“ist Martin Schongauers „Die (große) Geburt Christi“ (Anfang 1470er Jahre), eine Heliogravur von Charles Amand-Durand (1831-1905) nach einem Kupferstich Schongauers aus der Sammlung Emmerling. Foto: Deutschordensmuseum

Martin Luther King hat einmal formuliert „Die Botschaft von Weihnachten: Es gibt keine größere Kraft als die Liebe. Sie überwindet den Hass. Wie das Licht die Finsternis.“ Diese „frohe“ Botschaft von Weihnachten wurde im Lauf der Jahrhunderte von unzähligen Künstlern dargestellt, berührende und eindringliche Werke befassen sich mit der Geburt Christi und dem Geschehen zuvor und danach.

Grafiken und Gemälde erzählen auch von Begebenheiten aus dem Alten Testament, spüren den gemeinsamen Wurzeln jüdischer und christlicher Glaubensauffassungen nach. Martin Schongauer, Marc Chagall, Gustave Doré, Otto Dix und Salvador Dalí – Künstler also aus rund sechs Jahrhunderten von der Renaissance des 15. Jahrhunderts bis zum Surrealismus des 20. Jahrhunderts – haben die Geschehnisse illustriert, die in der Bibel erzählt werden. Noch bis zum 8. Januar sind im Deutschordensmuseum Bad Mergentheim rund 140 Grafiken dieser Meister unter dem Titel „Botschaft im Bild. Bibelillustrationen aus sechs Jahrhunderten“ in einer Sonderausstellung zu sehen. Hier kann man unmittelbar vor dem Werk studieren, welche Botschaften die Künstler anregten, was sie am Wort bewegte.

Bis zum 8. Januar befassen sich auch drei Führungen mit der „Botschaft im Bild“: am 26. Dezember, 14.30 Uhr (Ute Jaeger), am 1. Januar, 14.30 Uhr (Heike Uibel), am 8. Januar, 14.30 Uhr (Ute Jaeger). Hierzu ist keine Anmeldung erforderlich. Treffpunkt ist die Museumskasse.

Eine zweite Ausstellung ist im ersten Obergeschoss des Museums zu betrachten. „Ahnenreihe: Willy Eckert“, eine Ausstellung des Kulturvereins Bad Mergentheim. Auch hier kann man eintauchen in andere Zeiten, andere Bildwelten. Mergentheim in den 50er und 60er Jahren wieder- oder neuentdecken, die Arbeit eines Restaurators begutachten.

An den Sonn- und Feiertagen um 15 Uhr finden Führungen zum Thema „Der Deutsche Orden von 1190 bis heute“ statt, an den Samstagen bietet das Museum gemeinsam mit dem Kur- und Tourismusverein eine kombinierte Führung an, die um 14 Uhr am Alten Rathaus beginnt und um 15 Uhr im Museum eintrifft.

Nur an Heiligabend, am 1. Weihnachtsfeiertag und an Silvester ist das Museum geschlossen. Ansonsten ist von Dienstag bis Samstag 14 bis 17 Uhr, an den Sonn- und Feiertagen von 10.30 bis 17 Uhr geöffnet.

Traditionell beschließt am 30. Dezember, 19.30 Uhr, das Museumskonzert das Jahr im Museum. Zu Gast ist heuer der Pianist Aaron Pilsan.

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