Lauda-Königshofen

Hundekotbeutel nicht in Büschen entsorgen

Die zahlreichen „Hundetoiletten“ in Lauda-Königshofen, hier in Sachsenflur, erleichtern die Entsorgung der Hinterlassenschaften der Vierbeiner. Foto: Stadt Lauda-Königshofen

Ein sauberes und einladendes Erscheinungsbild ist für Gäste und Touristen einer Stadt die beste Visitenkarte. Aber auch die Bürgerschaft hat ein großes Interesse an ordentlichen und hygienisch einwandfreien Stadtteilen. Es ist daher umso bedauerlicher, dass in Lauda-Königshofen oftmals Hundekotbeutel in Gullydeckeln oder hinter Büschen und Hecken entsorgt werden, heißt es in einer Pressemitteilung.

Die Stadt Lauda-Königshofen hat vor drei Jahren die ersten Beutelspender im Stadtgebiet installiert: Mit einem Handgriff kann man einen kleinen Beutel entnehmen, der es erlaubt, die Notdurft von Hunden hygienisch aufzuheben und im integrierten Mülleimer zu entsorgen. Mittlerweile sind zahlreiche weitere Standorte hinzugekommen. Als zusätzlichen Service bietet die Stadtverwaltung allen Hundebesitzern an, die kleinen Plastikbeutel kostenlos im Rathaus von Lauda abzuholen.

Gefahren für die Umwelt

Durch die Hinterlassenschaften der Vierbeiner entsteht einerseits eine deutliche Beeinträchtigung des Stadtbildes. Andererseits resultieren daraus auch hohe Kosten, da die Entsorgung personelle Ressourcen bindet. Auch Gefahren für die Umwelt sind ein wichtiger Faktor. Wenn manche Hundebesitzer die Hinterlassenschaften achtlos in den Gullydeckel werfen, ist ihnen möglicherweise nicht bewusst, dass mit zunehmender Verstopfung ein ungehinderter Wasserabfluss bei Starkregen verhindert wird.

Aufgrund zahlreicher Beschwerden weist das Sachgebiet für Öffentliche Sicherheit und Ordnung der Stadt Lauda-Königshofen laut Pressemitteilung darauf hin, dass die Verunreinigung von Gehwegen, Plätzen und Grünanlagen durch Hundekot ein großes Ärgernis darstellt. Wer die Hinterlassenschaften seines Tieres nicht beseitigt, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die mit empfindlichen Geldbußen geahndet werden kann. Alle Hundehalter sind zur unmittelbaren Entfernung von Hundekot verpflichtet. Verstöße gegen die polizeiliche Umweltschutzverordnung der Stadt Lauda-Königshofen werden außerdem verfolgt.

Standorte der „Hundetoiletten“

Im Sinne aller Bürger wird gebeten, beim „Gassigehen“ entweder eigene Beutel mitzuführen oder die Beutelspender zu nutzen, um das „große Geschäft“ seines Hundes ordnungsgemäß zu entsorgen. Die Standorte der „Hundetoiletten“ sind wie folgt: Königshofen, Taubersteg, am Spielplatz an der Tauber; Lauda, Pumpwerk, Verlängerung der Tauberstraße; Lauda, Fußweg „Am Wörth“, zwischen Tauber und Tankstelle; Lauda, Eiserne Brücke; Lauda, am Ententeich und am Hallenbad; Oberlauda, Parkplatz am Ende der Vorstadtstraße und Johann-Martin-Schleyer-Straße, am Ende der Bachverdolung; Gerlachsheim, St.-Veit-Straße im Bereich Spielplatz, Brücke, Grünanlagen; Sachsenflur, Glascontainer am Hohstadtweg, Sachsenflur, am Kailbergweg (Neubaugebiet) Sachsenflur, am Nebengassenweg (Richtung Königshofen). Hinzu kommen weitere Beutelspender im Stadtgebiet, die von Ortschaftsräten und Vereinen auf eigene Initiative aufgestellt wurden.

Achtlos weggeworfene Hundekotbeutel beeinträchtigen das Stadtbild und verhindern den Wasserabfluss bei Starkregen. Sedim... Foto: Stadt Lauda-Königshofen

Schlagworte

  • Lauda-Königshofen
  • Abfallbeseitigung
  • Bußgelder
  • Gefahren
  • Hundehalter
  • Kommunalverwaltungen
  • Oberlauda
  • Polizei
  • Städte
  • Umwelt
  • Umweltgefahren
  • Öffentliche Sicherheit
Lädt

Schlagwort zu
„Meine Themen“

hinzufügen

Sie haben bereits
/ 15 Themen gewählt

bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits

entfernen

Um "Meine Themen" nutzen zu können müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen

zustimmen
0 0

Kommentar schreiben

Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!