Wittighausen

Jugendliche bauen Insektenhotels

Die Jugend Wittighausen hilft Wildbienen mit Insektenhotels.
Die Jugend Wittighausen hilft Wildbienen mit Insektenhotels. Foto: Naturschutzbund

In den vergangenen Monaten wurde viel über das Insektensterben gesprochen. Die Jugendabteilung des Naturschutzbundes Wittighausen wollte nicht tatenlos zusehen, sondern aktiv einen Beitrag zur Förderung der Insekten leisten, wie es in einem Schreiben an die Presse heißt.

Mit großer Begeisterung machten sich die Kinder ans Werk, schnitten Schilfhalme zurecht und bauten kleine Insektenhotels, die sie in ihren Gärten an einem sonnigen, wettergeschützten Platz aufhängten. Gerade einige Wildbienenarten sind auf solche Nistgelegenheiten angewiesen, denn während die Honigbienen einen Staat bilden, leben die meisten Wildbienenarten alleine. Bei ihnen gibt es keine hilfreichen staatenbildende Arbeiterinnen, sondern nur Männchen und Weibchen, von denen nur die Weibchen Nestbau und Brutpflege betreiben.

In kleinen Löchern in Holz, Lehm oder Strohhalmen werden die Eier zusammen mit Pollen in einzelnen Kammern deponiert. Die Weibchen verschließen ihre Niströhren und sterben schließlich nach nur wenigen Wochen Lebenszeit. Die Brut entwickelt sich ohne weitere Pflege und schlüpft üblicherweise erst im nächsten Jahr.

Die Bestäubungsleistung ist beeindruckend, eine Pelzbiene kann bis zu 8800 Blüten pro Tag besuchen und schafft damit mehr als doppelt so viel wie die Honigbiene. Gerade Nutzpflanzen wie Erdbeere, Raps, Apfel und Birne werden laut Mitteilung zu über 50 Prozent von Wildbienen, zu denen auch die Hummeln zählen,  bestäubt. 

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